Fair Play im Jumper-Team

Frank Gräfe ist Mitbegründer der „Jumper“-Kurierdienstkooperation und setzt auf einen fairen Umgang miteinander.

LÜDENSCHEID ▪ Frank Gräfe kennt sich aus im Speditionsgeschäft. Kein Wunder, war ihm der Beruf doch schon geradezu in die Wiege gelegt. „Schon mein Großvater und Vater haben als Spediteure gearbeitet“, erzählt der 56-Jährige, der auch schon einige Stationen in diesem Berufsfeld vorzuweisen hat – zuletzt im Verkauf bei der Spedition Scherer. „Ich habe einen großen Bauchladen mit Adressen und Ansprechpartnern“, sagt er.

Das kommt ihm als einem von drei Geschäftsführern des Verbundes „Jumper Direkt Transport Network“ sehr zugute. Vor drei Jahren wurde das Unternehmen gegründet, das sich als Netzwerk von Kurierdiensten versteht und vor drei Jahre an den Start ging. Inzwischen gibt es 15 Stationen bundesweit, aber auch in England, Polen Ungarn, Polen und Österreich. „Das Netz soll noch weiter verdichtet werden, aber die Partner müssen zueinander passen, denn wir wollen keinen Dominanz innerhalb des Verbundes“, erklärt Frank Gräfe. Am Wochenende findet das inzwischen dritte „Jumper“-Treffen statt, diesmal nach Kassel und Nürnberg in Lüdenscheid. „Es ist wichtig, die Partner, die man sonst nur am Telefon spricht, auch persönlich kennenzulernen.“

Gräfe selbst, der auch Inhaber des Frank Gräfe Cargo Management Service ist, hat einen eigenen Fuhrpark mit zehn Fahrzeugen vom Caddy bis zum 7,5-Tonner und beschäftigt in Verwaltung – Disposition und Verkauf – sowie im Fahrer-Team 14 Mitarbeiter. „In unserem Geschäft weiß man nie, was wann kommt. Wir müssen sehr schnell auf die Bedürfnisse unserer Kunden – nicht selten Notfälle oder Pannen – reagieren können. Dabei hilft der Jumper-Verbund.“

Innerhalb von einer Stunde sollen die Kunden bundesweit das Fahrzeug erhalten, das sie für den Transport unterschiedlichster Waren benötigen. „Das geht vom Briefumschlag bis zur 20-Tonnen-Maschine. Für schwerere Transporte habe ich auch Kontakte zu Speditionen, zu denen wir ein partnerschaftliches Verhältnis pflegen.“

Überhaupt werde Fair Play bei „Jumper“ großgeschrieben. Alle können die firmeneigene Systemsoftware nutzen, profitieren zum Beispiel von Einkaufsgeschäften und dem professionellen Marketing und gleichen Qualitätsstandards. „Was machbar ist, wird umgesetzt. Wir suchen für alles eine Lösung.“

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