Am Ende landet er im Krankenhaus

Polizei muss Angetrunkenen aus MVG-Bus holen 

Lüdenscheid - Ein angetrunkener Fahrgast wollte am Montagabend nicht aus einem MVG-Bus aussteigen. Dann musste die Polizei kommen. Am Ende landete der Fahrgast im Krankenhaus.

Ein angetrunkener Fahrgast machte am Montagabend nach Polizeiangaben gegen 22.20 Uhr in Lüdenscheid Ärger in einem Bus der Linie 54. Als es dem Fahrer zu bunt wurde, hielt er an der Haltestelle am Bahnhof an, forderte ihn auf auszusteigen und fuhr nicht weiter. Der 19-jährige Lüdenscheider weigerte sich jedoch. 

Erst als die Polizei an der Haltestelle am Bahnhof eintraf, erhob er sich von seinem Sitz. Die Polizeibeamten stellten die Identität des 19-Jährigen fest und schickten ihn nach Hause. 

Damit war die Geschichte aber noch längst nicht zu Ende. Im Weggehen beleidigte er die Polizeibeamten, schlug gegen ein Schild und rannte weg.  Doch nach einigen Metern misslang ein Sprung über eine Absperrkette zur Straße Am Güterbahnhof. Er schlug, ohne sich abzufangen, mit dem Gesicht auf dem Asphalt auf. Das hinderte ihn allerdings nicht daran, weiter auf die Polizeibeamten zu schimpfen. 

Die Polizisten nahmen den jungen Mann daraufhin mit zur Polizeiwache, in der er normalerweise im Gewahrsam gelandet wäre. Aufgrund der Verletzung riefen die Beamten aber einen Rettungswagen, der den 19-Jährigen ins Krankenhaus brachte. Die Durchführung eines freiwilligen Atemalkoholtests war aufgrund der Verletzungen nicht möglich.

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