Brügger Bahnhof betroffen

Explosion in Lüdenscheid gemeldet: Feuerwehr rückt zum Großeinsatz aus - doch es kam ganz anders

Explosion in Brügge gemeldet: Die Feuerwehr musste zunächst mit dem Schlimmsten rechnen.
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Explosion in Brügge gemeldet: Die Feuerwehr musste zunächst mit dem Schlimmsten rechnen.

Explosion in der Nähe des Brügger Bahnhofs - so war die Feuerwehr zu einem Einsatz am späten Dienstagabend gerufen worden. Doch vor Ort sah die Lage ganz anders aus.

Lüdenscheid - Nach ersten Informationen sollte es in Brügge eine Explosion gegeben haben und Flammen aus dem Gebäude schlagen. Doch als die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort eintrafen, sahen sie zunächst einmal nichts. Der genaue Einsatzort war zunächst unklar, sodass die gesamte Region kurzzeitig abgesperrt wurde.

Dabei war es das Gerätehaus der Feuerwehr in Brügge, in dem es zu der Explosion gekommen seien soll. Björn Katte, Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Lüdenscheid beim Löschzug Brügge, sagte, dass aufgrund der Alarmierung Rettungswache und Feuerwehr zu dem Einsatz gerufen wurden.

Die Augenzeugen, die den Vorfall meldeten, hörten einen Knall und sahen Feuerschein im Bereich Brügger Bahnhof. Die Einsatzkräfte überprüften die Lage vor Ort sofort und fuhren dann, als sie erfuhren, dass das eigene Gerätehaus gemeint war, alle Fahrzeuge aus dem Gebäude. Doch vor Ort war nichts zu sehen.

Flammen wurden gemeldet: Feuerwehr rückt zu Fehlalarm aus.

Zugführer Björn Katte sagt, dass sich die Meldung so nicht bestätigen konnte. „Der Feuerschein kam von einer ordnungsgemäß brennenden Feuerschale von Anwohner. Den Knall konnten wir nicht weiter verifizieren“, so Katte. Es habe nur einen Anrufer gegeben, sodass die Feuerwehr davon ausgeht, dass die Situation nicht so war, wie zunächst vermutet.

Alle Einsatzfahrzeuge wurden wieder in das Gerätehaus gefahren.

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