Experimente für Kinder und Infos für Eltern am Scholl

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Die Experimente die Lehrer und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums vorbereitet hatten, machten den Grundschülern Spaß. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Angebote, die auf die Schule neugierig machen sollen, für die Kinder, Informationen in gut konsumierbaren Häppchen für die Eltern, dazu Kaffee und Kuchen in der Cafeteria: Aus diesen Inhalten war das Paket der Informationsveranstaltung am Lüdenscheider Geschwister-Scholl-Gymnasium gestrickt.

Am Samstag Vormittag nutzten viele Familien mit Viertklässlern aus dem Einzugsgebiet der Lüdenscheider Gymnasien die Chance, sich über die Angebote am Scholl zu informieren. Als der Eltern-Lehrer-Schüler-Chor der Schule und schließlich Schulleiterin Antje Malycha die Gäste begrüßten, war die Aula mit ihren 450 Plätzen fast komplett gefüllt.

Antje Malycha und Erprobungsstufenkoordinatorin Ulrike Rohlmann freuten sich nicht nur über das große Interesse an ihrer Schule, sondern auch darüber, dass das komplette Kollegium und auch viele Schüler und Eltern sich aktiv an der Veranstaltung beteiligten, um für das Geschwister-Scholl-Gymnasium zu werben. Neu war in diesem Jahr das Angebot für die Eltern mit neun Info-Stationen über Konzepte und Angebote des Gymnasiums. Dabei ging es zum Beispiel um Begabtenförderung, um computergestütztes Lernen, das in der fünften Klasse beginnt, um Unterstützungsangebote und Übermittagsbetreuung. Die Eltern hatten Zeit, sich in vier Bereichen zu informieren, während die Kinder in kleinen Gruppen, angeführt von Scholl-Schülern, die Schule erkundeten.

Für sie gab es in verschiedenen Klassenräumen einiges zu erleben. Sie konnten Experimente mit Strom, Luft, Wasser und Wärme selbst durchführen oder dabei zusehen. In Biologie waren sie gefordert, menschliche Organe richtig zuzuordnen und konnten auch gleich die technischen Möglichkeiten eines Beamers mit Touch-Screen-Tafel erleben. Instrumente ausprobieren war im Musikraum angesagt, während im Bereich Kunst ältere Schüler zeigten, was sie zeichnen oder modellierten. In den Fremdsprachen, die am Scholl unterrichtet werden, konnten sie einige Begriffe lernen, Beispielsweise durch das Zuordnen von Zootieren zu ihren italienischen Namen. Auch ein kleines Spanisch-Quiz gab. In Englisch führten Schüler der 6B einen kurzes Stück auf.

Im Anschluss an diese Rundgänge trafen sich Eltern und Kinder wieder um sodann gemeinsam auf Entdeckungstour zu gehen. So konnten die Jungen und Mädchen das, was ihnen besonders gefallen hatte, ihren Eltern zeigen. Den Elternvereinen der Schule war die Cafeteria vorbehalten. Dort stellten sich der Förderverein, der Cafeteria-Verein sowie der Staberger Verein für die Übermittagsbetreunng vor.

Welchen Eindruck die Schule auf die Gäste gemacht hat, wird sich im März zeigen, wenn die Anmeldungen für die weiterführenden Schulen anstehen. ▪ gör

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