Eine unvergessliche Barbecue-Weltmeisterschaft

Das Marokko-Team: Verena und Thomas Vöpel, Azubi Julius Breidenbach, Stefan Vöpel und Dina Miß (v.li.)

Lüdenscheid - „Es war zwar ziemlich chaotisch, aber irgendwie auch super spannend. Jeden Tag war eine andere Herausforderung zu bewältigen.“ Thomas Vöpel hat mit seinem Team Stefan und Verena Vöpel sowie dem Auszubildenden Julius Breidenbach und Dina Miß im Mai einige unvergessliche Tage bei der Barbecue-Weltmeisterschaft in Marokko erlebt.

Am Strand von Saidia hatten sich 35 Barbecue-Teams aus der ganzen Welt – unter anderem aus Argentinien, Kongo, Elfenbeinküste, Algerien, aber auch aus Österreich und der Schweiz – versammelt, um nach der Zubereitung eines Fünf-Gänge-Menüs den Grill-Weltmeister zu küren. Alle mussten eine Rinderbrust, eine Lammschulter, Spare Rips, Hähnchen und ein Freestyle-Dessert zubereiten. Eine Jury kostete und stimmte ab.

Doch die Bedingungen waren alles andere als günstig. Letztlich gab es weder einen Pokal noch ein Preisgeld. Dem kürzlich erst gekürten marokkanische Barbecue-Weltverbandspräsidenten war offensichtlich die Organisation des Events über den Kopf gewachsen. Er erlitt einen Nevenzusammenbruch. Da die Gastgeber aber keinen Gesichtverlust hinnehmen wollten, taten Bürgermeister und Gouverneur alles, um den Grill-Meistern zu helfen und die Veranstaltung doch noch durchzuziehen. „Und das ist gelungen. Die Leute haben sich gegenseitig geholfen. Das war letztlich eine tolle und unvergessliche Erfahrung, die ich nicht missen möchte“, erinnert sich Thomas Vöpel – auch wenn das Vöpel-Team das Fleisch in letzter Sekunde noch selbst besorgen musste oder mangels Kühlung aus dem Eis-Dessert eine Vanille-Soße wurde und immer wieder andere Schwierigkeiten auftraten.

Es war halt ein Abenteuer. Unter dem Titel „Abenteuer Leben“ läuft denn auch demnächst ein Beitrag auf Kabel eins.

www.event-bbq.de

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