Rückblick und Stockbrot

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Bärbel Wilde (vorne Mitte) stellt gemeinsam mit den Mitgliedern der evangelischen Allianz und Lichtrouten-Kurator Tom Groll (hinten Mitte) das Programm der Kirchen zu den Lichtrouten vor.

LÜDENSCHEID - „Wir freuen uns, dass die evangelischen Kirchengemeinden, die Friedenskirche, die Freie Evangelische Gemeinde, das Blaue Kreuz und die katholische Kirchengemeinde St. Joseph und Medardus an dem gemeinsamen Angebot der Kirchen zu den Lichtrouten beteiligt sind“, so Bärbel Wilde, Vorsitzende der evangelischen Allianz in Lüdenscheid. Unter der Federführung der Allianz ist ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Konzerten, Jugendaktionen und vielem mehr zustande gekommen.

Pünktlich zum Start der Lichtrouten beginnt am Freitag, 27. September, um 19.30 Uhr auch der Impulsabend mit Hanspeter Wolfsberger in der Freien Evangelischen Gemeinde an der Börsenstraße. Der ehemalige Direktor der Liebenzellermission spricht zum Thema „Was wirklich wichtig ist im Leben“. Für Musik sorgen „joyful spirit“.

„Mir geht ein Licht auf“ heißt es am Samstag, 28. September, ab 17 Uhr beim Monatsschlussgottesdienst in der Christuskirche. Am selben Tag ab 19.30 Uhr findet außerdem ein Konzert mit der Band „2B“ in der Auferstehungskirche statt.

Während der beiden Lichtrouten-Wochenende am 27. und 28. September sowie vom 4. bis zum 6. Oktober laden die Christuskirche, die Freie Evangelische Gemeinde und St. Joseph und Medardus im Rahmen der überkonfessionellen Arbeit „Gemeinsame Wege“ immer von 19 bis 22 Uhr zu den offenen Kirchen ein. Bei den Lichtern der Besinnung bieten die Kirchen bei Kerzenschein einen Ort der Stille. Die Erlöserkirche beteiligt sich am 29. September, am 4. und 6. Oktober an den offenen Kirchen. Auf dem Kirchplatz sind zu dieser Zeit Feuerschale und Stockbrot im Angebot. Am Samstag, 5. Oktober, um 19.30 Uhr gibt es in der Erlöserkirche einen besonderen Leckerbissen: einen Klavierabend bei Kerzenschein mit Kantor Dmitri Grigoriev.

„Das Jugendding“ startet am Mittwoch, 2. Oktober, um 19.30 Uhr ebenfalls in der Erlöserkirche. Im Anschluss ist eine Lightpainting-Aktion der Jugendlichen an verschiedenen Stationen geplant, bei dem sie per Langzeitbelichtung auf Fotografien mit Licht malen. So ist das Thema Licht über den gesamten Zeitraum der Lichtrouten vom 27. September bis 6. Oktober im Veranstaltungsprogramm der Kirchen präsent.

In der Städtischen Galerie wird vom Freitag, 27. September bis Sonntag, 6. Oktober eine Großbild-Projektion mit dem Titel „Lichtrouten– Rückblick“ zu sehen sein. Vor zehn Jahren fanden die ersten Lichtrouten statt. Geboten werden in diesem Rückblick täglich Dokumentationen zu allen Licht-basierten Installationen und Interventionen, die während der Lichtrouten seit 2002 in Lüdenscheid realisiert wurden.

Am Samstag, 28. September, startet um 18 Uhr ein Vortrag mit dem Titel „Die Kunst der Projektion – Fünfzig Jahre nach der Documenta III - Licht und Bewegung in der Kunst“. Schwerpunkt der Künstler-Diskussion ist der aktuelle Stand der Verwendung von projizierten Bildern in der Kunst – von White Cube und Black Box bis hinzu Arbeiten im öffentlichen Raum. Auftakt der Diskussion wird ein Rückblick auf die Projektion von Bildern im Raum in Laterna magica-Shows und Weltausstellungen im 19. Jahrhundert sowie die alternative Konzeptionen der experimentellen Filmemacher im frühen 20. Jahrhundert sein. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Vielfalt der Ansätze vom Expanded Cinema über das Bauhaus bis hin zu Entwicklungen von Licht-, Video-und Medien-basierter Kunst seit den 1950er-Jahren. Die Einleitung übernimmt Lichtrouten-Kuratorin Bettina Pelz, an dem Künstlergespräch (in englischer Sprache) beteiligen sich Atsara, Audrey Rocher, Refik Anadol, Katharina Berndt, Detlef Hartung, Robert Sochacki, Amy Youngs und andere. Nach der Veranstaltung wird es eine offene Führung mit Kuratorin Bettina Pelz ab dem Museum (in englischer Sprache) geben.

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