Mann aus Lüdenscheid vor Gericht

Bombendrohung gegen Europapark und Movie Park: Tatverdächtiger lässt die Hose runter

Exhibitionistische Handlungen vor Kindern und Bombendrohungen gegen den Europapark Rust und den Moviepark Bottrop-Kirchhellen – es geht um eine Reihe von Vorwürfen, doch die Strafprozesse gegen einen 34-jährigen Lüdenscheider wurden verschoben. 

Lüdenscheid - Exhibitionistische Handlungen vor Kindern und Bombendrohungen gegen den Europapark Rust und den Moviepark Bottrop-Kirchhellen – es geht um eine Reihe von Vorwürfen, doch die Strafprozesse gegen einen 34-jährigen Lüdenscheider wurden verschoben. 

Die erste der Hauptverhandlungen gegen den vorbestraften Mann findet nun statt. Vor dem Strafrichter muss sich der Lüdenscheider zunächst verantworten, weil ihm die Staatsanwaltschaft zur Last legt, sich wiederholt vor kleinen Kindern entblößt zu haben. 

Bombendrohung gegen Europapark und Moviepark: Verdächtiger vor Gericht

Die Justiz hatte zuvor bereits zehn Strafverfahren wegen Nachstellung und Exhibitionismus gegen den Beschuldigten eingeleitet, aber allesamt eingestellt. Nach einem psychiatrischen Gutachten galt der heute 34-Jährige jeweils als schuldunfähig. Nach Überzeugung des Sachverständigen leidet er an Autismus und einer Intelligenzminderung.

Der Prozess wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, zu dem auch der Tatbestand des Exhibitionismus zählt, findet am Mittwoch (30. September) im Lüdenscheider Amtsgerichts statt. 

Bombendrohung gegen Europapark und Moviepark: Zeugen aus Rust 

Die Hauptverhandlung wegen der beiden mutwilligen Bombenalarme in den zwei Freizeitparks, für die der Lüdenscheider verantwortlich sein soll, war schon einmal verschoben worden und sollte schließlich am Freitag (25. September) vor dem Amtsgericht beginnen. 

Wie die Lahrer Zeitung im Schwarzwald berichtet, ist auch dieser Prozess neu terminiert, und zwar auf den 22. Januar. Dann wird unter anderem der Leiter des Polizeipostens Rust, bei dem der Drohanruf eingegangen ist, als Zeuge aussagen. 

Bombenalarm im Europapark und Moviepark

Die Beamten waren dem Hinweis verdeckt nachgegangen und fanden schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Der Mann hatte nicht aus Rust, sondern aus Nordrhein-Westfalen angerufen. Dem Angeklagten wird die „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat“ vorgeworfen – und zwar in zwei Fällen. 

Vier Tage nach dem Vorfall in Rust soll er das gleiche Spiel bei der Polizei in Bottrop-Kirchhellen abgezogen haben, wo der Movie-Park zu Hause ist.

Rubriklistenbild: © AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare