Protestbewegung

Es ist ruhig geworden bei Fridays for Future in Lüdenscheid

„Wir sind hier, wir sind laut.“ - Das war ein mal in Lüdenscheid. Es ist ruhig geworden bei Fridays for Future vor Ort.
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„Wir sind hier, wir sind laut.“ - Das war ein mal in Lüdenscheid. Es ist ruhig geworden bei Fridays for Future vor Ort.

Die lokale Gruppe von Fridays for Future hat in der Vergangenheit mehrfach Zeichen für mehr Klimaschutz in Lüdenscheid gesetzt. Eine der größten Aktionen der jugendlichen Aktivisten war sicherlich die Kundgebung am 29. November 2019 mit rund 1000 Teilnehmern.

Lüdenscheid - Doch seit einigen Monaten ist es ruhig geworden um den Lüdenscheider Ableger von Fridays for Future. Der letzte Eintrag der Ortsgruppe bei Instagram stammt vom 19. Februar 2021. Der Facebook-Account wurde zuletzt am 18. September 2020 aktualisiert. Dana Brauer, früher zuständig für die Social-Media-Präsenz von FFF-Lüdenscheid, sagte, dass die Mitglieder nicht mehr genügend Zeit hätten, um sich aktiv in Lüdenscheid zu engagieren.

Eine Beobachtung, die auch Sarah Mack von der Dortmunder FFF-Gruppe gemacht hat: „Viele Leute aus dem Organisations-Team haben aktuell wenig Zeit für politische Arbeit, weil sie unter anderem ihren Schulabschluss machen oder anfangen zu arbeiten.“ Zudem hätten alle Ortsgruppen stark unter der Pandemie gelitten, da einige Aktionsformate nicht möglich waren.

Mit Kennenlerntreffen wollen die verbliebenen Aktivisten der Bewegung wieder Schwung verleihen. Die Resonanz in Dortmund sei ausgezeichnet gewesen, sagt Mack.

Von Lara Hüppe

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