Erwischt: 36-Jährige fährt 34 km/h zu schnell

Polizeihauptkommissar Alexander Fall bei einem der Geschwindigkeitsmesspunkte an der Talstraße: Insgesamt 69 Fahrzeugführer gerieten in das Visier der Lasermessgeräte.

LÜDENSCHEID ▪ Im Rahmen von Schwerpunktkontrollen führte die Polizei am Mittwoch an wechselnden Standorten im Stadtgebiet Geschwindigkeitsmessungen durch. Eine 36-jährige Lüdenscheiderin fuhr dabei den „Tagessieg“ ein.

Nach Angaben von Polizeihauptkommissar Alexander Fall war sie mit ihrem Fiat bei erlaubten 50 Kilometern pro Stunde mit 84 km/h unterwegs. Die Konsequenzen: drei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei und 160 Euro Bußgeld. Zudem muss die Lüdenscheiderin demnächst für einen Monat auf ihren Führerschein verzichten.

Insgesamt gerieten 69 Fahrzeugführer in das Visier der Lasermessgeräte. Gegen acht mussten Ordnungswidrigkeitsanzeigen ausgestellt werden, die restlichen 61 wurden mit Verwarnungsgeldern bzw. Zahlscheinen verwarnt. Die sofortige Ahndung der Geschwindigkeitsverstöße zeigt nach Überzeugung der Polizei präventiv eine größere Wirkung, als wenn „geblitzte“ Autofahrer erst Wochen später einen Bußgeldbescheid erhalten und zwischenzeitlich den Geschwindigkeitsverstoß längst vergessen haben. Außerem können die Beamten unmittelbar in Gesprächen über die Gefahren zu hoher Geschwindigkeit aufklären.

Mit Blick auf das erklärte Ziel der Landesregierung, die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr bis zum Jahr 2015 zu halbieren, beteiligt sich die Polizei in Nordrhein-Westfalen unter anderem an EU-weiten Verkehrssonderkontrollen. In dieser Woche steht die Aktion „TISPOL“ – (Traffic Information System Police), „Operation Speed/Geschwindigkeit“ im Mittelpunkt der Überprüfungen des Straßenverkehrs.

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