Trauerhalle Mitte September fertig

Der Dachstuhl in der neuen Trauerhalle liegt offen.

LÜDENSCHEID - Der Anbau steht, die erste Lage Außenputz ist aufgetragen, der offen liegende Dachstuhl im Innern ist fertig, der Estrich trocknet noch, in der Außentoilette, die künftig auch Platz für ein behindertengerechtes WC bietet, werden gerade Fliesen verlegt. Die Erweiterung der Trauerhalle auf dem Loh geht in die letzte Phase.

„Ich gehe davon aus, dass die Halle Mitte September ihrer Bestimmung übergeben werden kann“, sagt Andreas Beckmann, Ingenieur der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW).

Wie berichtet, investiert die Stadt rund 370 000 Euro in den Neubau direkt an der Kapelle. 1,50 Meter breiter ist er und fünf Meter länger, so dass künftig 90 statt bisher 60 Plätze zur Verfügung stehen. Anthrazitfarbene Fliesen mit Schieferoptik werden nach Angaben von Andreas Beckmann in der Trauerhalle angebracht. So werde ein Kontrast zu dem sichtbaren Dachstuhl und den hellen Wänden geschaffen. Holzkirchenbänke werden aufgestellt, wenn die Beleuchtung installiert und die Grundreinigung abgeschlossen ist.

Der Bedarf für eine Vergrößerung der Halle war durch das Krematorium entstanden. Damit verbunden waren mehr und auch größere Trauergesellschaften, für die die privatwirtschaftliche Einrichtung nicht genügend Platz bot. Für die Dauer der Baumaßnahmen wurden direkt am Krematorium zwei Mietcontainer aufgestellt, in denen Angehörige auf einem großen Flachbildschirm die Trauerfeier im Krematorium verfolgen konnten.

Die Zeiten des Provisoriums sind nun bald vorbei, die Container werden dann wieder abgeholt.

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