Erster Spatenstich für Hochbehälter-Neubau

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Den ersten Spatenstich nahmen Erik Höhne, Technischer Vorstand der Enervie, Bürgermeister Dieter Dzewas und Wolfgang Struwe, Geschäftsführer der Stadtwerke Lüdenscheid (v.li.) vor.

Lüdenscheid - „Die sichere Trinkwasserversorgung ist mit dem Neubau perfekt gewährleistet“, sagt Wolfgang Struwe, Geschäftsführer der Stadtwerke. „Die neue Anlage ist effizienter“, betont Erik Höhne, Technischer Vorstand des Mutterkonzerns Enervie. Bürgermeister Dieter Dzewas spricht von einer „runden Sache“ und hebt „das besondere Gut Wasser“ hervor.

Die Rede ist vom Bau des neuen Trinkwasserhochbehälters an der Höh, für den die Drei am Donnerstag den ersten Spatenstich vornahmen. Der Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 2000 Kubikmetern wird am alten Standort errichtet. Das Projekt hat nach Angaben der Stadtwerke ein Investitionsvolumen von zwei Millionen Euro. Anfang 2016 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Hintergrund der Baumaßnahme sei der dringend notwendige Ersatz von zwei ursprünglich zur Sanierung anstehenden Hochbehältern aus den Jahren 1906 und 1954 mit einem Speichervolumen von 1000 beziehungsweise 3000 Kubikmetern. Eine Studie zur Wirtschaftlichkeitsberechnung habe ergeben, dass ein Abriss der alten Behälter und der Neubau eines modernen, den heutigen Planungsrichtlinien entsprechenden Hochbehälters kostengünstiger als eine Sanierung sei.

Vom Hochbehälter selbst wird nahch der Errichtung nicht mehr viel zu sehen sein. Das Bauwerk wird größtenteils in die Erde eingelassen. Sechs Hochbehälter mit einer Gesamtkapazität von rund 17 000 Kubikmeter laufen unter der Regie der Stadtwerke. - my

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