Erste Stifterversammlung der Bürgerstiftung der Sparkasse Lüdenscheid

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In den Räumen der Sparkasse trafen sich die Stifter und tauschten sich über die Entwicklung der Bürgerstiftung aus.

Lüdenscheid - Die Bürgerstiftung der Sparkasse Lüdenscheid hat sich seit der Gründung im Jahr 2000 gut entwickelt. Das wurde am Dienstag bei der ersten Stifterversammlung deutlich. Anliegen und Ziele sowie die Betrachtung eines geförderten Projekts standen im Mittelpunkt.

Die Bürgerstiftung der Sparkasse Lüdenscheid unterstützt gemeinnützige Zwecke in Lüdenscheid, Herscheid, Halver und Schalksmühle – und das lässt sich dadurch realisieren, dass Menschen aus der Umgebung die Stiftung mit großzügigen Zustiftungen bedenken. Vier von ihnen waren am Dienstag zur ersten Stifterversammlung in die Räume der Sparkasse an der Sauerfelder Straße gekommen.

In lockerem Rahmen berichteten Hans Bartholomay, Vorsitzender des Stiftungsrates, und Markus Hacke, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, von den Aktivitäten und Zielen sowie von der Entwicklung der Einrichtung.

Überblick über die Förderschwerpunkte

„Bildung ist Garant für beruflichen Aufstieg, Wohlstand und Erfolg im Allgemeinen“, sagte Bartholomay. Deswegen sei die Unterstützung verschiedener Bildungsprojekte ein Hauptanliegen der Bürgerstiftung.

Er bedankte sich bei den Zustiftern Dr. Arnhild und Rolf Scholten, Wolfgang Schumacher und dem Ehepaar Knobel. Markus Hacke lieferte in seiner Präsentation einen Überblick über die Förderschwerpunkte.

Mit Ausschüttungen aus den Stiftungserträgen werden Projekte aus den Bereichen Jugend, Senioren und Gesundheitswesen, Sport, Kunst, Erziehung, Heimat- und Denkmalpflege, Kirche und Naturschutz gefördert.

Einfache Umsetzung und Steuervorteile

„Das Stiftungskapital bleibt dabei unangetastet“, betonte er. Und dieses ist seit der Gründung vor 16 Jahren von 500.000 auf rund 5,7 Millionen Euro angewachsen, erklärte Hacke.

Im Jahr 2015 konnte die Stiftung insgesamt 567.300 Euro ausschütten – davon 500.000 Euro für Projekte an Schulen.

Nicht nur Bartholomay sagte, dass jeder Bürger stiften und auch mit kleinen Beträgen viel Gutes erreichen kann. Auch die Zustifter berichteten von steuerlichen Vorteilen und professioneller Betreuung durch Finanzexperten wie Stiftungsmanager Marcel Nüsgen.

Der Nutzen der Stiftung ist wahrnehmbar

Und die Erfolge seien wahrnehmbar. Dagmar Plümer, Leiterin der Stadtbücherei, berichtete lebendig von Projekten zur Leseförderung, die mit Ausschüttungen der Stiftung finanziert werden.

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