Erste Spatenstiche für Sieveking-Neubau

Gemeinsamer erster Spatenstich: Einrichtungsleiter Udo Terschanski, Bürgermeister Dieter Dzewas, Perthes-Werk Vorstand Pfarrer Dr. Werner M. Ruschke, Bereichsleiter Ralf Lohscheller, Superindentent Klaus Majoress und Vorstand Wilfried Koopmann (v.l.).

LÜDENSCHEID ▪ Udo Terschanski erlebte am Freitag einen ganz besonderen Arbeitstag, den er sicherlich so schnell nicht vergessen wird. Zunächst stellte er sich am Morgen als neuer Leiter des Dietrich Bonhoeffer-Altenzentrum und damit als Nachfolger von Detlev Röhle vor. Nur wenig später dann übernahm er als Leiter des Amalie-Sieveking-Hauses den ersten Spatenstich für den Neubau an der Annabergstraße.

Dabei wurde der 47-Jährige von Bürgermeister Dieter Dzewas, Pfarrer Dr. Werner M. Ruschke, Vorstandsvorsitzender des Perthes-Werkes, seinem Stellvertreter Wilfried Koopmann, Bereichsleiter Ralf Lohscheller und Klaus Majoress, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid Plettenberg, tatkräftig unterstützt.

Während des symbolischen Akts wühlten und hämmerten sich Bagger bereits in felsigen Untergrund und Laster schafften den Aushub weg. Die Arbeiten für den Neubau, der – läuft alles nach Plan – im Frühjahr nächsten Jahres fertig sein soll, sind längst in vollem Gange. Knapp fünf Millionen Euro investiert das Perthes-Werk in den Neubau des Amalie-Sieveking-Hauses, das bisher seinen Standort noch an der Sedanstraße hat

60 Plätze entstehen am Ende der Annabergstraße. Nach Angaben des Perthes-Werkes werden ausschließlich Einzelzimmer mit dazugehörigen rollstuhlgerechten Badezimmern gebaut. Vorgesehen sind sechs Wohngruppen mit jeweils acht beziehungsweise 12 Bewohnern. Im Gartengeschoss werden Versorgungsräume, Büros, ein Schulungsraum und Sozialräume für das Mitarbeiter-Team entstehen. Alle Zimmer sind mit einer Klimaanlage ausgestattet. Zudem sind drei Wohnungen für Ehepaare mit je zwei Räumen und einem Badezimmer vorgesehen. Eine Cafeteria und ein Wellnessbad wird es ebenfalls geben.

Das neue Gebäude wird „V-förmig“ gebaut, so dass ein kleiner Innenhof entsteht, in dem die Bewohner verweilen können. Zwei Wohngruppen im Erdgeschoss werden speziell auf die Bedürfnisse von dementiell erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern ausgerichtet. „Inhaltlich prägen weiterhin Vertrauen, Verlässlichkeit und die Wertschätzung für die Bewohner die hausinterne Kultur“, betonten die Verantwortlichen. Udo Terschanski zeigte sich zuversichtlich, Amalie-Sieveking-Haus und Bonhoeffer-Altenzentrum, das, wie berichtet, erweitert wird, gut leiten zu können: „Die Strukturen sind ja ähnlich und beide Teams sehr motiviert.“

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