Erste Roof-Party - auf einem bekannten Gebäude

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Im September wird über Lüdenscheids Dächern gefeiert.

Lüdenscheid - Party machen - und die Stadt liegt einem zu Füßen: Das ist nicht nur in Großstädten möglich, sondern im September auch in Lüdenscheid. 

Auf der Suche nach immer neuen Ideen, wie man den Lüdenscheidern selbst die Phänomenta als lohnendes Nah-Ziel vorstellen könnte, ist Betriebsleiter Torsten Schulze für ganz unterschiedliche Ansätze offen.

 Am 21. September will er nun „einfach mal ausprobieren“, ob sich das Science-Museum auch als Party-Location eignet. Für den Tag laden die hiesigen Veranstalter von „Der Großstadtjunge“ unter dem Titel „The Roof – Über den Dächern Lüdenscheids“ zu einer Outdoor-Party auf die Dachterrasse der Phänomenta ein.

 Und obwohl eigentlich erst am Freitag der Vorverkauf offiziell beginnen soll, sind die meisten der 199 Karten (Basispreis 12 Euro) bereits verkauft. Es bestehe nur noch eine „sehr kleine Chance“, eine Karte zu ergattern, sagt Gaetano Stillavato für die Veranstalter. Offizielle Partner sind Coiffeur Giovanni Triolo und das Modehaus Strodel & Jäger.

 Ob die Macher der Feten-Reihe End of the Line damit tatsächlich „eine neue Veranstaltungsreihe“ ins Leben rufen können, hängt natürlich auch von der Bereitschaft der Phänomenta-Hausherren und vom Verlauf der ersten Party ab. 

Für Torsten Schulze ist die große Nachfrage nach The Roof-Karten ein Zeichen dafür, dass die Öffnung in die Partyszene für besondere Veranstaltungen glücken könnte. Klar ist für ihn aber auch: „Wir müssen sehen, was passt und was nicht.“

 Veranstaltungen wie die anlässlich des Super Bowls seien durchaus kompatibel. Wichtig bei der Abwägung des Für und Wider ist zudem: „Wir wollen eine gewisse Wertigkeit bei der Vermietung unserer Räume.“ Ballermann-Partys soll es nicht geben.

 Das passt zu der Veranstaltungsbeschreibung, in der die Großstadtjungs „Exklusivität im Fokus“ sehen und sich „ein gepflegtes Erscheinungsbild“ ihrer Gäste wünschen. Exkursionen in die Ausstellungsräume sind übrigens nicht Bestandteil des Eintritts: Die bleiben während der Veranstaltung geschlossen. Mit The Roof starte man jedenfalls einen Versuchsballon, sagt Schulze, der selbst dabei sein wird: „Ich bin gespannt.“

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