Erste Knax-Party mit Gewitter-Unterbrechung

LÜDENSCHEID - „Die erste Knax-Party mit Regen“, sagte ein mit Regenjacke, Mütze und festem Schuhwerk ausgestatteter Thomas Meermann.

Bei den 15 Ausgaben zuvor hatten die Jugendförderung der Stadt Lüdenscheid und die Sparkasse Glück mit dem Wetter. Am Samstag gegen 16 Uhr griff Meermann, Marketing-Leiter des heimischen Geldinstituts, jedoch im Nattenberg-Stadion zum Mikrofon und drohte angesichts eines aus Westen heraufziehenden Gewitters an: „Alle Kinder von den Hüpfburgen herunter und wenn alle Kinder runter sind, bitte den Strom an den Schaltkästen abstellen!“

Temperaturen um 15 Grad, ein nasser Rasenplatz im Stadion, eine unsichere Wetterlage – dennoch kamen rund 2000 Leute zur Party mit vielen Spielgeräten für Kinder und Jugendliche am Samstagnachmittag. Natürlich weniger als bei früheren Auflagen, aber Stadtjugendpfleger Winfried Lütke-Dartmann sagte dennoch: „Der Platz ist gut gefüllt und die Stimmung ist gut. Wir haben noch den besten Tag in dieser Woche erwischt.“

Mehr Bilder gibt es hier

KNAX- Party am Nattenberg

Dennoch hätten die Veranstalter gern auf die Unterbrechung durch das Gewitter verzichtet. Zumal, wie Kai Pritschow erklärte, einige Zelte und Pavillons beschädigt wurden: „Da war eine heftige Bö, die durchs Stadion gegangen ist.“ Es blieb jedoch, so der Mitarbeiter der Sparkasse Lüdenscheid, bei Sachschäden, da sich Kinder und Erwachsene während des Gewitters auf die überdachte Tribüne des Stadions „gerettet“ hatten. So hatten die afrikanische Musik- und Tanzgruppe „Adesa“, die speziell zum Thema der Knax-Party „Wildes Afrika“ eingeladen worden war, und die Tänzer der Tanzschule S zeitweise sehr viele Zuschauer.

Während die Besucher das Ende des Gewitters abwarteten, bereiteten die rund 150 freiwilligen Helfer, die von Stadt, Sparkasse, Gertrud-Bäumer-Berufskolleg, Phänomenta, Mortimer English Club, Kinderschutzbund, Jugendfeuerwehr und weiteren Organisationen kamen, schon wieder den „Wiederaufbau“ vor. Die größten Rutschen, so Kai Pritschow, konnten nicht wieder aufgeblasen werden, „wenn die nass sind, werden die Kinder einfach zu schnell“. Die Mädchen und Jungen, die geblieben waren, störten sich dann auch wenig an feuchten Hüpfkissen … - axk

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare