Erste Fürbitten für neuen Papst auch aus Lüdenscheid

Kreisdechant Johannes Broxtermann

LÜDENSCHEID ▪ Einige der ersten Fürbitten für Papst Franziskus I. dürften aus Lüdenscheid gekommen sein – noch bevor sein Name bekannt wurde.

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Während der Abendmesse in St. Joseph und Medardus, die von 19 bis 19.30 Uhr stattfand, ging das Handy von Küster Andreas Kutal, der sich daraufhin in der Sakristei zurückzog, um Minuten später Pfarrer Johannes Broxtermann die soeben empfangene Nachricht zuzuflüstern: „Weißer Rauch, für den neuen Papst!“ Darauf reagierte der Geistliche sofort – mit einer Fürbitte für das Oberhaupt der katholischen Kirche, „dessen Namen wir noch nicht kennen“. Was nach Broxtermanns schmunzelnder Schilderung ein Raunen durch die Reihen der Gläubigen gehen ließ. Doch trotz aller Neugierde habe er die Messe nicht eilends, sondern regulär zu Ende gebracht, um sich danach allerdings sofort vor den Fernseher zu setzen.

Als Franziskus I. kurz darauf auf dem Balkon des Petersdoms in Rom erschien, läuteten auch in Lüdenscheid die Glocken von St. Joseph und Medardus. Die beiden anderen Kirchen in Lüdenscheid, St. Petrus und Paulus sowie Maria Königin, verfügen nicht über Geläute. In St. Paulus Brügge sei indes für den Fall der Papstwahl das Läuten vorgesehen gewesen.

Bereits am Montagabend hatte es in St. Joseph und Medardus einen Gebetsgottesdienst für das Konklave gegeben, wie Broxtermann berichtete: „Das war sehr intensiv, auch wenn wetterbedingt weniger Menschen gekommen waren als erwartet.“

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