Erste „Duftmarke“ auf dem Stadtfest: Onkel Willi & Söhne starten durch

Drei Gründer des Vereins Onkel Willi & Söhne: Matthias Czech (l.), Marco Sommerfeld (r.) und Steffen Schulte-Lippern.  Foto: Moos

Lüdenscheid - Es ist ein 70 Quadratmeter großer Western-Saloon. Und er steht vor dem Rathaus in Höhe des Eiscafés, quasi im Epizentrum des 39. Stadtfestes.

So ambitioniert die Premiere des 30-köpfigen ehrenamtlichen Helferteams daherkommt, so ehrgeizig sind die Pläne des Vereins, der dahintersteckt: Onkel Willi & Söhne e.V. hat sich gegründet – und die sieben Initiatoren haben sich nichts weniger auf die Fahne geschrieben als: „Mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung für die Lüdenscheider Unterhaltungs-, Gastronomie-, Club- und Kulturszene zu etablieren.“

Die Beteiligung an der größten Party der Stadt soll die Eintrittskarte in die Lüdenscheider Öffentlichkeit sein. Vereinsvorsitzender Marco Sommerfeld formuliert als gewählter „Ober-Willi“ die Überschreitung der 1000-Mitglieder-Marke als eines der wichtigsten Ziele, um „als Partner der Stadt das Sprachrohr für die Lüdenscheider Unterhaltungsszene“ zu sein. „Am Wochenende wollen wir aber erstmal beweisen, was wir selber draufhaben.“

Dafür haben sich die insgesamt sieben Gründungsmitglieder, die schon seit Jahresbeginn an Konzept und Satzung für ihren Verein feilen, vorgenommen, ihren Saloon mit buntem und prallem Leben zu füllen. Am Samstag um 19 Uhr soll das Programm mit einem „Surprise Live Act“ beginnen, eine Stunde später tritt die Kölner Rockband „Duff Boyz“ auf, ab 23 Uhr gibt’s Musik von DJ Fabiannoa, und ab 1 Uhr die After-Stadtfest-Show im Johnny-Mauser-Club.

Am Sonntag ab 12 Uhr gastiert das Singer-Songwriter-Projekt „Die Liga“, ein professioneller Barber wird da sein, für Kinder tritt ein Clown auf, und ein Tätowierer sticht Hautbilder für die Ewigkeit. Das Ganze flankieren Onkel Willi & Söhne mit einer ganzen Palette aus kultigen Club-Getränken zwischen Cocktails und Heineken vom Fass, dazu gibt’s frische Ham- und Cheeseburger – „alles zu fairen Preisen“, wie Sommerfelds „Vize-Willi“ Matthias Czech verspricht.

Damit soll für den Verein die „Mission gegen die Verödung des Stadtzentrums“ anlaufen und „Subkultur im Stadtbiotop“ etabliert werden, wie die Macher schreiben. Sommerfeld: „Man wird noch so einiges von uns hören.“ 

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