Ermittlungen wegen Brandstiftung

LÜDENSCHEID ▪ Wie die Polizei soeben gemeldet hat, ermittelt sie jetzt nach den Bränden in der Lüdenscheider Altstadt wegen Brandstiftung nach vorangegangenen Einbrüchen.

Norbert Pusch, Sprecher der Kreispolizeibehörde, teilte mit, dass sowohl an der Römergasse als auch an der Corneliusstraße Einbruchsspuren gefunden worden seien. Dort war es in der Nacht zu Montag kurz nach 21 Uhr (Römergasse) und kurz nach 4 Uhr (Corneliusstraße) zu Feueralarmen gekommen. Die Brandherde befanden sich jeweils in den Kellerräumen.

Dritter Einbruch an der Humboldtstraße

Ein weiterer Kellereinbruch in der Altstadt wurde der Polizei am Montag aus der Humboldtstraße gemeldet.

Durch giftige Rauchgase erlitten insgesamt 21 Personen Verletzungen. Zum Teil mussten Anwohner mit der Drehleiter gerettet werden. Der Sachschaden, der durch die beiden Brände entstanden ist, beläuft sich nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei auf etwa 25 000 Euro.

Unklares Motiv der unbekannten Täter

Ob die unbekannten Tatverdächtigen das Feuer jeweils gelegt haben, um Spuren zu verwischen, weil sie frustriert waren, oder aus anderen Gründen, sei noch nicht bekannt, erklärte Norbert Pusch weiter. Auch sei es noch offen, ob die Anklagebehörde nach Ermittlung der mutmaßlichen Täter Anklage wegen Brandstiftung oder sogar – wie in vergleichbaren Fällen schon geschehen – wegen versuchten Mordes erheben werde. „Da will ich der Staatsanwaltschaft nicht vorgreifen“, sagte Pusch.

axk

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