"Erlebniswelt" bei Busch-Jäger: Schüler erleben Technik

In den Workshops der „Erlebniswelt Technik“ bei Busch-Jäger wurden die Schüler aus Lüdenscheid selbst aktiv: Sie programmierten, bohrten, frästen und bauten ihre Teile.

Lüdenscheid - „Die Bewerber von morgen“ schnupperten bereits gestern in das breite Feld der Technik und Industrie 4.0: Die "Erlebniswelt Technik" fand am Dienstag bei Busch-Jäger Elektro statt.

Zum dritten Mal richtete die Firma Busch-Jaeger Elektro gemeinsam mit ZDI (Zukunft durch Innovation.NRW), ein Geschäftsbereich der gemeinnützigen Technikzentrum Südwestfalen GmbH, die „Erlebniswelt Technik“ aus. 

Mit dabei waren 58 Schüler der achten und neunten Klassen von vier Schulen aus Lüdenscheid: dem Geschwister-Scholl-Gymnasium, der Adolf-Reichwein-Gesamtschule, der Freien Christlichen Hauptschule und der Richard-Schirrmann-Realschule. 

Vier Workshops

Sie durften am Dienstag selbst aktiv werden: In vier Workshops – Programmierung, 3D-Druck, Bau einer Kurbel-Taschenlampe und einer Solar-Kochbox – lernten sie alle Schritte kennen. Darunter Materialien suchen, technische Zeichnungen lesen, fräsen, bohren und bauen, erklärte ZDI-Projektkoordinatorin Tharsika Sivalingam. 

„Die Workshops sind dabei abgestimmt auf die verschiedenen Ausbildungsberufe, die Busch-Jäger anbietet“, sagte sie weiter. „Das ist eine Win-win-Situation: Die Schüler lernen die Berufe kennen und das Unternehmen womöglich seine künftigen Praktikanten oder Auszubildenden.“ 

"Wollen sie für Technik begeistern"

Für die Firma sei es natürlich wünschenswert, dass die Schüler sie positiv in Erinnerung behalten, sagte Christian Richter, Ausbildungsleiter bei Busch-Jaeger. „Vor allem wollen wir sie aber für die Technik begeistern.“

Durch solche Projekte könnten sich junge Leute früh mit Bereichen wie Robotik, Industriemechanik und Erneuerbare Energien auseinandersetzen. „Industrie 4.0 will gezeigt werden, sie ist sehr präsent“, sagte Richter weiter. Daher solle die „Erlebniswelt Technik“ auch in Zukunft weitergeführt werden.

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