„Erheblicher Personenandrang“

Personenandrang auf Weg zum Jobcenter: MK-Stadt erweitert Masken-Zone

Ein Mann geht im Berliner Hauptbahnhof über ein Hinweisschild zur Maskenpflicht.
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Ein Mann geht über ein Hinweisschild zur Maskenpflicht (Symbolbild).

Die Stadt Lüdenscheid schränkte den Geltungsbereich ihrer Maskenpflicht in der Innenstadt zuletzt ein, jetzt weitet sie ihn wieder aus. Anlass ist ein „erheblicher Personenandrang“ auf dem Weg zum Jobcenter.

Wie die Stadt Lüdenscheid mitteilte, verlängert sie die aktuelle Regelung zur Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Teilen der Innenstadt bis 28. März. Allerdings wird der Geltungsbereich etwas erweitert. Die dafür modifizierte Allgemeinverpflichtung tritt am heutigen Dienstag (9. März) in Kraft. Sie umfasst auch die beiden Fußgänger-Unterführungen am Sauerfeld.

Der Sauerfeld-Tunnel verbindet Sternplatz und Innenstadt mit dem Brighouse Park, vor allem aber beide Straßenseiten des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) am Sauerfeld miteinander. Darüber hinaus gibt es wenige Meter weiter eine unterirdische Verbindung zwischen dem Sternplatz und dem Sauerland-Center, in dem seit einiger Zeit das Jobcenter des Märkischen Kreises untergebracht ist, erklärt die Stadt in einer Mitteilung.

Nächste Corona-Schutzmaßnahme am Sauerfeld: Auch in der Unterführung muss nun eine Maske getragen werden.

In beiden Unterführungen sei ein „erheblicher Personenandrang“ zu verzeichnen, heißt es in der Allgemeinverfügung. Wegen der Enge der beiden unterirdischen Fußwege sei es zudem schwierig, entgegenkommenden Personen auszuweichen und den Mindestabstand einzuhalten. Daher müssen Passanten ab sofort auch hier an sieben Tagen die Woche zwischen 8 und 20 Uhr eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Eine Alltagsmaske reicht aus.

Die Maskenpflicht gilt außerdem bereits seit einigen Monaten in folgenden vielfach frequentierten Bereichen der Innenstadt:

Rathausplatz
Sternplatz
Sterngasse
Altenaer Straße (im Bereich der Fußgängerzone)
Wilhelmstraße
Knapper Straße (Innenstadt bis zur Einmündung Lessing- bzw. Parkstraße)

Von der Maskenpflicht ausgenommen sind ausschließlich Kinder bis sechs Jahre und Personen, denen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus medizinischen Gründen nicht zuzumuten ist, macht die Stadt Lüdenscheid deutlich. In diesem Fall muss auf Verlangen allerdings ein ärztliches Attest vorgezeigt werden können.

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