Die heimische Gemeinschaft verzeichnet 119 Mitglieder

DRK erhält Zuschlag für Krankentransporte in Lüdenscheid

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Das Präsidium des DRK-Stadtverbandes Lüdenscheid demonstrierte bei der Versammlung Geschlossenheit.

Lüdenscheid – Der DRK-Stadtverband  hat in Iserlohn und Lüdenscheid, wo die Krankentransporte zunächst ausgegliedert werden sollten, den Zuschlag erhalten. Das finanzielle Standbein habe dadurch deutlich vergrößert werden können.

„Etwas kürzer und etwas anders als üblich“, wie Susanne Mewes betonte, ging in der Brügger Vereinshalle die Mitgliederversammlung des DRK-Stadtverbandes Lüdenscheid vonstatten. Die Vorsitzende des Präsidiums hieß Rotkreuzler aus den Gemeinschaften Lüdenscheid und Brügge bei der Versammlung, an der Volker Schmidt als Präsident des Kreisverbandes teilnahm, willkommen. 

Mit der Bestuhlung – 50 Stühle waren gestellt worden – habe der Stadtverband „eine Punktlandung hingekriegt.“ Neben den Ehrungen verdienter Mitglieder standen Berichte und die Genehmigung des Wirtschaftsplans 2020 auf dem Programm. Seine letzte Mitgliederversammlung als Geschäftsführer des Stadtverbandes erlebte Gerd Tolksdorf, der sich zum 1. September in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger wird Georg Heydn. 

50 Stühle hatte der DRK-Stadtverband Lüdenscheid in der Brügger Vereinshalle für die Mitgliederversammlung aufgestellt.

Die Bereitschaft, den Sozialen Arbeitskreis und den Frauenarbeitskreis zusammengezählt, verzeichne die Gemeinschaft Lüdenscheid 119 aktive Mitglieder, berichtete Rotkreuzleiter Alexander Schwarzat. Allein der Frauenarbeitskreis habe im Vorjahr 2359 Einsatzstunden, die meisten davon im Rahmen von Blutspendeterminen, geleistet. 

Insgesamt seien in der Gemeinschaft Lüdenscheid 3377 Spender, davon 615 Erstspender, betreut worden. Beim Sozialen Arbeitskreis, der unter anderem in der Altenbetreuung aktiv ist, seien 7132 Arbeitsstunden zusammengekommen, erläuterte der Rotkreuzleiter. Durch Sanitätswachdienste, Einsätze, Rettungsdienste und mehr seien in der Bereitschaft 10.275 Stunden angelaufen. 

Mit 119 Mitgliedern habe die Rotkreuzgemeinschaft Lüdenscheid somit 19.766 Dienststunden geleistet. Ebenso detailliert schlüsselte Kevin Schmidt, Leiter der DRK-Gemeinschaft Brügge, die Arbeitsstunden der Aktiven auf. Insgesamt kamen in Brügge 6136 Stunden zusammen. 

Mit 50 Einsatzkräften sei die Gemeinschaft beim Bautz-Festival, dem herausragenden Ereignis des Vorjahres, dabei gewesen. An den Aktivitäten der Rotkreuzjugend, darunter Kinderschminken bei der Knax-Party, ließ Melissa Zippel die Versammlung teilhaben. 

Ingrid Schran mit 35 Jahren (vorne rechts) und Edeltraud Pickl (vorne links) mit 50 Jahren im aktiven Dienst – im Bild mit Susanne Mewes, Gerd Tolksdorf und Christiane Lauing – gehörten zu den Jubilaren, die dem Stadtverband am längsten die Treue halten.

Um finanzielle Mittel zu akquirieren, habe der Stadtverband seinen Fuß bei den qualifizierten Leistungen im Krankentransport in die Tür gestellt, führte Susanne Mewes in ihrem Bericht aus. In Iserlohn und Lüdenscheid, wo die Krankentransporte zunächst ausgegliedert werden sollten, habe der Stadtverband den Zuschlag erhalten. Das finanzielle Standbein habe dadurch deutlich vergrößert werden können. 

Lobende Worte fand die Präsidentin für Gerd Tolksdorf. Fast 25 Jahre sei er der Fels in der Brandung der Geschäftsstelle gewesen. Er habe den wirtschaftlichen Zweig des DRK groß gemacht. Der neue Geschäftsführer werde in große Fußstapfen treten müssen. Nach außen hin habe Gerd Tolksdorf den Stadtverband immer hervorragend repräsentiert. Eine Feier zur Verabschiedung werde nachgeholt. Den Wirtschaftsplan 2020 genehmigte die Versammlung einstimmig.

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