25 Jahre Fachseminar für Altenpflege

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Matthias Germer, Geschäftsführer Märkische Seniorenzentren.

Lüdenscheid - Auf 25 erfolgreiche Jahre im Dienste der Altenpflege-Ausbildung blickte Matthias Germer, Geschäftsführer der Märkischen Seniorenzentren, bei einer Feierstunde im Seminarzentrum der Märkischen Kliniken zurück.

„Rückblick und Ausblick zeigen, dass die Gründung des Fachseminars für Altenpflege vor 25 Jahren der Start einer Erfolgsgeschichte war, die sich die damaligen Gründer vermutlich in dieser Form nicht hätten träumen lassen.“

„Im August 1989 haben wir die staatliche Anerkennung für das erste Fachseminar für Altenpflege im Märkischen Kreis erhalten und am 1. Oktober den ersten Kurs zur Ausbildung in der Altenpflege in Letmathe begonnen“, erklärte er. Mittlerweile zähle das Fachseminar, das 1991 seinen zweiten Seminarstandort auf dem Gelände des Klinikums in Lüdenscheid eröffnete, zu den drei größten Seminaren des Landes Nordrhein-Westfalen, das mit seinen Angeboten den größten Teil des Bedarfs an altenpflegerischem Nachwuchs für den Märkischen Kreis abdecke.

„Mehr als 1500 Menschen haben in den Jahren seit Gründung bei uns den Beruf des examinierten Altenpflegers erlernt – und in jedem Jahr kommen ungefähr 100 dazu.“

Zahlreiche Honoratioren, Repräsentanten der Pflegeeinrichtungen und Mitarbeiter nahmen an der Feierstunde zum Jubiläum teil. Namentlich hieß Ulrich Duffe, Aufsichtsratsvorsitzender der Märkischen Seniorenzentren, Dr. Gabriele Grote als Vertreterin der Bezirksregierung, Detlef Seidel als Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Märkischen Kliniken und 1. stellvertretender Landrat sowie Jörg Schuhmacher als Vertreter der Agentur für Arbeit bei der Feierstunde willkommen. Von 150 Kooperationspartnern bei der praktischen Ausbildung war die Rede.

Herbert Müller als „Mann der ersten Stunde“

„Die Gründung des Fachseminars für Altenpflege war in vielerlei Hinsicht eine goldrichtige Entscheidung“, so der Aufsichtsratsvorsitzende. Die Zahl der Pflegebedürftigen im Märkischen Kreis steige, was auch das Fachseminar vor große Herausforderungen stelle.

Im Detail beleuchtete Fachseminarleiter Sylvio Wienbeck bei der Feierstunde die kontinuierliche Bildungsentwicklung des Fachseminars einschließlich des breiten Angebots von der dreijährigen Ausbildung/Umschulung zur/zum Altenpfleger/in über die einjährige Altenpflegehilfe-Ausbildung bis hin zur berufsbegleitenden Ausbildung und weiteren Qualifizierungsmaßnahmen. Auf Meilensteine wie die gesetzlichen Grundlagen, Bildungsstandards und Rahmenlehrpläne, Zertifizierung und künftige Herausforderungen (soziale Medien, Förderung sozialer und persönlicher Kompetenzen der Lernenden etc.) ging er ein. Auch zum Stichwort „general nurse“ nahm er Stellung.

Grußworte überbrachten Dr. Gabriele Grote und Jörg Schuhmacher. Als Vorsitzende des Prüfungsausschusses bescheinigte Dr. Grote den Schülern des Fachseminars ein selbstbewusstes Auftreten. „Sie sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und lieben, was sie tun.“ Von Berufung sprach Jörg Schuhmacher, der einen Mann der ersten Stunde – den damaligen Arbeitsberater Herbert Müller – um ein kurzes Statement bat. - MS

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