Erfolgreiche Vermittlung von Fachkräften

Arbeitsvermittler Roman Fröhlich sowie Raumkonzept-Chef Sebastian Kasperczyk, Philipp Wiegand und Malermeister Mike Wirtzmann (v.li.) reudzieren den Fachkräfte-Bedarf.

LÜDENSCHEID ▪ Auf langsames, aber stetiges Wachstum setzt die Firma „Raumkonzept“. Sebastian Kasperczyk machte sich 2005 selbstständig, verlegte Bodenbeläge und spezialisierte sich auf die Raumausstattung.

Der 34-Jährige nahm vier Jahre später Malermeister Mike Wirtzmann (32) mit ins Boot, so dass das kleine Unternehmen am Birkenweg 3 in Pöppelsheim inzwischen auch Malermeisterbetrieb ist und immer wieder mit neuen Aktionen wirbt, um über das gesamte Jahr Aufträge zu akquirieren. Mit Erfolg: „Ausfallzeiten über den Winter haben wir nicht“, sagt Kasperczyk. Durch diese Firmenphilosophie stieg im Laufe der Jahre auch immer wieder der Bedarf an Fachkräften als Maler- und Lackierer. „Aber es war gar nicht so einfach, welche zu finden“, sagt Mike Wirtzmann. Voraussetzungen, um in diesem Beruf zu arbeiten, sind gute Noten in Chemie, Physik und Mathe sowie körperliche Fitness. Über die Arbeitsvermittlung im gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit gelang die Vermittlung von Jung-Gesellen, die bei Firmen gearbeitet hatten, die eine Winterpause einlegten und so in der Jobbörse der Agentur registriert wurden. Arbeitsvermittler Roman Fröhlich sorgte so vor einigen Wochen dafür, dass Philipp Wiegand (26) über eine Probezeit von drei Tagen in den Betriebsablauf von „Raumkonzept“ schnuppern konnte. Die Chemie und die fachlichen Voraussetzungen stimmten. „Ich bin froh, dass ich hier jetzt ohne Ausfallzeiten arbeiten kann.“

Sebastian Kasperczyk und Mike Wirtzmann loben die Zusammenarbeit mit der Agentur. „Der Service stimmt einfach.“ Inzwischen besteht „Raumkonzept“ aus einem sechsköpfigen Team. „Der Beruf als Maler und Lackierer hat Zukunft“, sagt Lena Brühl, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit.

„Uns ist sehr daran gelegen, unsere Mitarbeiter auch zu behalten. So beugen wir selbst dem Fachkräftmangel vor“, sagen Kasperczyk und Wirtzmann.

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