Sozialplan aufgestellt

Erco: 60 Entlassungen zum 1. November

Auf einer außerordentlichen Betriebsversammlung wurden am Mittwoch die angekündigten 60 Entlassungen bei Erco bestätigt.

LÜDENSCHEID ▪ Die im August von der Erco GmbH angekündigten bis zu 60 Entlassungen haben sich bestätigt. Am Mittwoch gab die Geschäftsleitung auf einer außerordentlichen Betriebsversammlung bekannt, dass zum 1. November 60 Mitarbeiter gehen müssen.

 „Ein bedauerlicher, aber notwendiger Schritt, der der Geschäftsleitung sehr schwer gefallen ist“, hieß es auf der Versammlung. Um die Konsequenzen für die Betroffenen abzumildern, habe die Geschäftsleitung mit dem Betriebsrat zur sozialverträglich Gestaltung einen Interessenausgleich und einen Sozialplan vereinbart. „Über die Zahlung angemessener Abfindungen hinaus wird die Transfergesellschaft gebildet, die den Mitarbeitern in der Übergangsphase Qualifizierungsmaßnahmen und Unterstützung bei der Wiedereingliederung in neue Arbeitsverhältnisse bietet“, teilte die Geschäftsleitung weiter mit.

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Der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Bernd Schildknecht erklärte auf LN-Anfrage, der Betriebsrat habe vor Ort hohe Sachkompetenz bewiesen und auf gleicher Augenhöhe mit der Geschäftsleitung verhandelt. Die Verpflichtung zur Erstellung eines Sozialplanes habe es nicht gegeben, dennoch sei dies ausgehandelt worden. Der Geschäftsleitung wiederum sei es darum gegangen, den Personalabbau sozialverträglich zu gestalten, betonte Martin Krautter, bei Erco für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Wie berichtet, sorgte ein unerwartet schneller Rückgang der Nachfrage nach konventionellen Leuchten für eine Unterauslastung in diesem Bereich und die damit verbundenen Kündigungen. Dem steht laut Erco ein überdurchschnittlich Wachstum bei den digitalen LED-Leuchten gegenüber.

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