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Relighting: Erco taucht Düsseldorfer Schauspielhaus in neues Licht 

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Das Düsseldorfer Schauspielhaus erstrahlt im Erco-Licht.
Das Düsseldorfer Schauspielhaus erstrahlt im Lüdenscheider Erco-Licht. © ingenhoven architects / HGEsch

Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums feierte das 1970 fertiggestellte Düsseldorfer Theater am Gustaf-Gründgens-Platz im Januar vergangenen Jahres nach umfassender Sanierung durch das Büro ingenhoven architects seine Wiedereröffnung. Alle öffentlichen Bereiche des markanten, von Bernhard Pfau entworfenen Baus erstrahlen nun in neuem Licht – dank LED-Beleuchtungslösungen des Lüdenscheider Familienunternehmens Erco, die individuell auf die denkmalgeschützten Strukturen vor Ort angepasst wurden. Das teilt das Unternehmen mit.

Lüdenscheid - Im Zuge der Sanierung wurde die historische Struktur des Gebäudes erhalten. Dach und Fassade wurden erneuert und alle öffentlichen Bereiche unter Einhaltung strenger Denkmalschutzauflagen modernisiert. Das gilt auch für das Beleuchtungskonzept.

In Absprache mit dem Denkmalschutz wurde der Eingang zum Großen Haus deutlich offener und transparenter gestaltet. Die getönten Scheiben der Fassade wurden durch Klarglas ersetzt. Auch die Lichtstimmung des neuen Eingangsbereichs soll einladend und festlich wirken: In den Abendstunden erzeugt die neue Beleuchtung ein brillantes und von außen sichtbares warmes Licht. Das gesamte Relighting erfolgte mit LED-Lichtwerkzeugen mit einer warmweißen Lichtfarbe von 3000K. Zudem sollten keinerlei Reflexe auf der Fensterfront den Ausblick von innen nach außen in den Stadtraum beziehungsweise den Garten hinter dem Gebäude stören. Dafür wurden innen entlang der Glasfassade des Foyers zylinderförmige LED-Deckenaufbauleuchten installiert, die mit „Erco individual“ mit einem schwarzem Abblendkonus und besonders engen Abstrahlwinkel angepasst wurden. Im Umgang, der den neuen Eingangsbereich mit dem großen, repräsentativen Foyer verbindet, wurde das bestehende Beleuchtungskonzept mit LED-Einbauleuchten optimiert: „Die Position der Downlights haben wir weitestgehend so belassen, wie im Ursprungskonzept von 1970 vorgesehen,“ sagt Lichtplaner Prof. Clemens Tropp von Tropp Lighting Design.

Diese ausgeklügelte und in enger Zusammenarbeit zwischen uns, den Architekten und den Lichtspezialisten von Erco entwickelte, maßgefertigte Beleuchtung schafft eine phantastische Lichtwirkung.

Lichtplaner Professor Clemens Tropp

„Über die mit dem ‘Erco individual’-Team entwickelten neuen Leuchten mit Lichtverteilung Spot haben wir bewusst Lichtinseln geschaffen, die Highlights auf dem Boden setzen und die Materialität des Fliesenmosaiks stärker herausarbeiten.“ Neue Wandfluter mit justierbarem Lichtaustritt setzen die aufwendig restaurierten Sichtbetonwände des Umgangs in Szene. Die gesamte, auf Energie sparende, langlebige und wartungsfreie LED-Lichtwerkzeuge umgestellte Beleuchtung des Foyers ist flexibel steuerbar. „Verschiedene Lichtszenen für die unterschiedlichen Nutzungsarten des Foyers wie Empfang, Pause oder Lesung wurden vorprogrammiert und können nach Bedarf abgerufen werden,“ erläutert Tropp.

Spektakuläre Bodeneinbauleuchten

Bernhard Pfau organisierte das große Foyer um eine massive, nach unten konisch zulaufende Stütze, die insgesamt 23 bis zu 15 Meter lange radial verlaufende Stahlbetonunterzüge trägt. Dieses wesentliche architektonische Element wurde im Zuge der Sanierung besonders spektakulär mit Bodeneinbauleuchten illuminiert. Sie beleuchten die skulpturale Stütze sowie die Rippenstruktur der Deckenuntersicht mit einem exakt definierten Verlauf von unten nach oben und vom Zentrum nach außen. Zwischen den Unterzügen der Betonrippendecke wurden – ebenfalls im Rahmen des Service „Erco individual“ modifizierte – Gimbal Aufbaustrahler in Paaranordnung installiert, deren frei bewegliche Schwenkmechanik es ermöglicht, die Lichtkegel präzise auszurichten. „Diese ausgeklügelte und in enger Zusammenarbeit zwischen uns, den Architekten und den Lichtspezialisten von Erco entwickelte, maßgefertigte Beleuchtung schafft eine phantastische Lichtwirkung“, zeigt sich Tropp begeistert.

„Auch das ursprüngliche Beleuchtungskonzept aus der Feder des Lichtplaners Hans T. von Malotki wurde weitestgehend beibehalten, technisch allerdings komplett überarbeitet. In einigen Bereichen wurde das Konzept erweitert und auf die neuen Anforderungen durch das Schauspielhaus angepasst, stets in enger Absprache mit dem Denkmalschutz“, erklärt der Lichtplaner Prof. Clemens Tropp.

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