„ErasmusPlus“: Pädagogischer Austausch von Island bis Kroatien

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Vor der Europa-Flagge wurde intensiv gearbeitet: Drei Tage lang ging es in der Adolf-Reichwein-Gesamtschule um das Thema „Schulabbruch von Kindern mit Migrationshintergrund“.

Lüdenscheid - Sie beschäftigen sich mit der Frage, wie der Schulabbruch von Kindern mit Migrationshintergrund verhindert werden kann, sie sammeln Ideen, tauschen sich aus und erarbeiten Lösungsansätze. Pädagogen aus Portugal, Zypern, Lettland, Kroatien und Island sind derzeit zu Gast in Lüdenscheid, um mit Pädagogen der Adolf-Reichwein-Gesamtschule (ARG) im Rahmen des so genannten „ErasmusPlus“-Projektes Konzepte zu entwickeln).

Die ARG hatte sich um das zweijährige und von der EU geförderte Projekt beworben und war als eine von 133 Schulen bundesweit ausgewählt worden (wir berichteten). Seit Montag sitzt die internationale Gruppe nun täglich zusammen, hört Vorträge, diskutiert. „Derzeit ermitteln wir den Ist-Zustand zum Thema, bei unserem nächsten Treffen in Split wird es dann um Lösungsmöglichkeiten geben“, erklärt Ralph David, einer der Initatioren.

Neben der pädagogischen Arbeit kam in den vergangenen Tagen aber auch das Rahmenprogramm nicht zu kurz. So ging es für die Gruppe unter anderem ins „Haus der Geschichte“ nach Bonn, zum Empfang bei Bürgermeister Dieter Dzewas ins Rathaus, in die Phänomenta sowie zum „Friendship dinner“ in die Burg Altena. Bei einer „ErasmusPlus-Party“ gab es zudem kulinarische Spezialitäten aller Gäste.

Fortgesetzt wird das Projekt im Mai in der kroatischen Stadt Split.

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