Entspannte Atmosphäre beim verkaufsoffenen Sonntag

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Die Autoschau lieferte den Lüdenscheidern und auswärtigen Besuchern der Innenstadt einen Überblick darüber, was der Automarkt aktuell bietet – für jeden Geschmack, Bedarf und Geldbeutel.

Lüdenscheid - Über den Sinn verkaufsoffener Sonntage gehen die Meinungen auseinander. Fakt ist, dass sie auch aus Lüdenscheids Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken sind. Wenn sie dann noch mit bestem, wenn auch recht kühlem Frühlingswetter und einer reichlich bestückten Autoschau einher gehen, steht einem sonntäglichen Familienausflug nichts entgegen – so war es auch an diesem Sonntag.

Zufrieden dürften vor allem die Teilnehmer der Autoshow gewesen sein. Denn die vielen Neuwagen unterschiedlicher Marke und Modelle lockten viele Passanten an, die gerne einen Blick ins Wageninnere warfen, auch mal Probesitzen wollten, die Größe des Kofferraums inspizierten und sich über technische Details informierten. Es waren Fahrzeuge so ziemlich jeder Größe und Motorisierung dabei, angefangen vom sparsamen Kleinwagen bis zum sportlichen Flitzer und auch die Elektromobilität kam nicht zu kurz.

Die Händler könnten es sich gar nicht erlauben, sich so eine Gelegenheit entgehen zu lassen, war vielfach zu hören. „Auf so kleinem Raum so viele Fabrikate – das gibt es sonst nicht“, sagte einer. Und so könnten potenzielle Kunden sich ganz unverbindlich einen Überblick über die neuen Modelle verschaffen, ohne erst gezielt einen Automobilhändler aufsuchen zu müssen. Das galt für Stern- und Rathausplatz genauso wie für den Rosengarten.

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Verkaufsoffener Sonntag mit Autoschau

Die Laune überall passte zum Wetter: Entspannt und fröhlich wurde vielerorts geplaudert. Und auch die zusätzlichen Stände wie die Simulation eines Überschlags durch die Verkehrswacht Lippe, der Bobbycar-Parcours oder der Stand des Automobilclubs Lüdenscheid/Halver waren gut frequentiert. Ohne langes Wochenende, Konfirmationen und Kommunionen hätten vielleicht noch mehr Besucher den Weg in die Stadt gefunden.

Was den Einzelhandel angeht, dürfte das Fazit wieder gemischt ausfallen. Auffallend viele Leute bummelten ohne Tüten durch die Straßen. Aber „es geht nicht ausschließlich um Umsatz“, sagte Jörg Jaeger, der in der „Kamille“ Mode- und Wohnaccessoires verkauft. Auch wenn sein Geschäft an einer Seitenstraße liege, gebe es an Sonntagen immer wieder Kunden, die sein Angebot neu entdeckten. Auch für andere Händler steht die Teilnahme nicht in Frage, auch wenn sich gerade gestern nicht so viele Kunden abseits der Wilhelmstraße verirrten. „Auch dort gibt es schöne Geschäfte“, warb zum Beispiel Konni Meth von der Boutique Delége um Aufmerksamkeit. Andere wiederum sagen klar, dass sich der Aufwand kaum lohne. Einige hatten auch gar nicht geöffnet. - Von Bettina Görlitzer

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