Auflösungsvertrag

Kulturhaus: Rebecca Egeling geht Mitte 2019

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Rebecca Egeling soll noch bis Mitte nächsten Jahres das Kulturhaus leiten.

Lüdenscheid - Der Ältestenrat, das Vertretungsgremium des Rates in der politischen Sommerpause, hat nach LN-Informationen am Donnerstag mehrheitlich in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen, dass Kulturhausleiterin Rebecca Egeling einen Auflösungsvertrag zum 31. Juli 2019 erhält.

Somit bleibe nach einer Neubesetzung der Stelle im 1. Halbjahr 2019 eine Übergangszeit, in der der Wechsel an der Spitze des Kulturhauses organisatorisch umgesetzt werden könne.

Einen Tag zuvor hatte das Begleitgremium für das Kulturhaus ebenfalls nicht öffentlich getagt. An der Sitzung hatte auch Rebecca Egeling teilgenommen.

Sie habe dort deutlich gemacht, dass sie auf eine reduzierte Stelle als Produktionsassistentin, die zuletzt im Raum stand, nicht eingehen wolle.

Klar geworden sei in der Sitzung des Begleitgremiums nochmals, dass die strukturellen Defizite des Kulturhauses, verbunden mit einem größeren Defizit als in den Jahren zuvor und einem geringeren Ticketverkauf (wir berichteten) nicht auf Rebecca Egeling zurückzuführen seien. 

Zum 1. Oktober dieses Jahres soll sie das Kulturhaus auf einer Basis von 15 Stunden die Woche leiten. In den vergangenen Monaten hatte es politische Diskussionen um die Kulturhausleitung gegeben.

Im Juni war bekannt geworden, dass sich die 38-Jährige als künstlerische Leiterin des Teo-Otto-Theaters in Remscheid beworben und diese Stelle auch angenommen hatte. 

Mit der Auflösung ihres Vertrages soll nach LN-Informationen auch eine Abfindung in Höhe eines Jahresgehalts verbunden sein. Die Verwaltung wollte sich auf Anfrage dazu nicht äußern.

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