Erstaunliche Experimente beim Phänomenta-Entdeckertag

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Franziska in der „Hörinsel“, die der WDR zum Entdeckertag beisteuerte.

Lüdenscheid - Zum achten Mal riefen die Phänomenta und der WDR dazu auf, das Wissenschaftsmuseum an der Gustav-Adolf-Straße unter die Lupe zu nehmen. Ein Angebot, von dem auch jede Menge Besucher von außerhalb gerne Gebrauch machten.

An dem Wissenschaftsjournalisten Sascha Ott ist wahrlich ein Entertainer verlorengegangen. Mit Charme und Witz, Knalleffekten und Rauch fesselte er am Sonntag beim Entdeckertag in derPhänomenta sein Publikum, so dass die vielen kleinen und großen Besucher schon im Eingangsbereich auf den Geschmack kamen.

„Das erkennt man ja hier nicht wieder“, war ein oft gehörter Satz zwischen den Ebenen des Haus nach der langen Umbau- und Erweiterungsphase. Alte Experimentierstationen waren aufgefrischt worden, viele neue hinzu gekommen.

Was geblieben ist beim Entdeckertag: Verblüffende Experimente und ein Parforceritt für Groß und Klein durch die Welt der Physik. Sascha Ott demonstrierte, dass Wunderkerzen unter Wasser weiterbrennen, während „Hexenmeister“ Joachim Hecker in unverkennbar grünem Jackett nebenan eine Gewürzgurke zum Stromleiter umfunktionierte.

Entdeckertag an der Lüdenscheider Phänomenta

Geschichten, Vorführungen mit und ohne Knalleffekte, Zerrspiegel, Kaleidoskop, Seifenblasen, Farbexperimente und sphärische Töne. Mit der „Hörinsel“ steuerte der WDR ein Ausstellungsstück bei, das in der Phänomenta bleiben wird: ein Rückzugsort in leuchtendem Gelb im ersten Stock des Neubaus zum Hineinkuscheln und Träumen.

An vielen Experimentierstationen sah man vor allem erwachsene Besucher unermüdlich die Kreisel drehen, mit Schlappen „Alle meine Entchen“ erfolgreich auf Abflussrohren intonieren, Radfahren und sich im Hochsprung üben.

Während das Phänomenta-Team die Gäste in der Cafeteria im Foyer mit Leckereien und Getränken versorgte, herrschte bis in den späten Nachmittag ein beständiges Kommen und Gehen zwischen Magnetismus und optischer Täuschung.

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