Rollentausch auf der Bühne

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Das Ensemble der Altstadtbühne probt fleißig für das neue Stück.

LÜDENSCHEID - Das Bühnenbild reift, und die Proben sind in vollem Gange: Die Akteure der Lüdenscheider Altstadtbühne feilen an Jack Popplewells beliebtem Zweiakter „Liebling, ich bin da!“. Premiere vor ausverkauftem Haus ist am Samstag, 9. November, Beginn 20 Uhr.

Die Komödie des englischen Autoren Popplewell spielt in einer Zeit, da „Mutti“ begann die Rolle des Heimchens am Herd abzustreifen, in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts. Was heutzutage keine Seltenheit ist, galt damals als Ungeheuerlichkeit: Celia Jones tauscht mit ihrem Ehemann Rupert die Rollen. Nun macht sie in Seife, führt die marode Fabrik, er schwingt den Feudel und ist Herr der Drehknöpfe am heimischen Herd. Sie schafft sich einen Sekretär an, und er muss mit dem Haushaltsgeld auskommen. Schwung kommt in den Zweiakter durch einen Putzmittelvertreter, der alles hat, was einsame Herzen brauchen, Nachbarn, die rückkehrende Tochter und deren heiratswilligen Freund.

Regie in dieser Inszenierung der Altstadtbühne führend Sigrid Wistinghausen und Marlis Behnke. Das Bühnenbild hat Ulrike Ackermann-Breuer entworfen, und für Kostüme zeichnet Veronique Leitgeb verantwortlich. Dargestellt werden im Bühnenbild stilisierte Wohnverhältnisse eines typisch englischen Ehepaares in den Siebziger Jahren.

Gespielt wird die deutsche Bearbeitung von Peter Goldbaum in einer Nachbearbeitung von Peter Rothenberg. In den Hauptrollen sind Heike Vetter (Celia Jones) und Peter Zimmer ((Rupert Jones) zu sehen. Eleni Schulte hat die Rolle von Celias Freundin (Janet) übernommen. Das Ehepaar Robin und Helen Nightingale ist mit Bernd Vetter und die weibliche Rolle doppelt mit Kirsten Henke und Pamela Zimmer besetzt. Rüdiger Kreuzer wirkt als Celias Sekretär Barry Bingley-Brown mit. Ebenfalls doppelt besetzt ist die Rolle der Nachbarin Inga Peterson mit Niva Swierczynska und Karin Link. Die heimkehrende Tochter spielt Jana Lagrave, als deren Verlobter Rodney Bilbingham ist Christo Michalidis zu sehen.

Der Vorverkauf der Tickets beginnt am 1. Oktober um 10 Uhr. Eintrittskarten gibt es an der Theaterkasse des Kulturhauses und im LN-Ticketshop an der Friedrichstraße. Der Eintritt kostet zwölf Euro, hinzu kommt die Vorverkaufsgebühr in Höhe von zehn Prozent.

In den Vorverkauf kommt ab 1. Oktober die erste Hälfte der geplanten Aufführungen. Diese umfasst den Zeitraum vom 9.11. bis 2. 2. 2014. Gespielt wird in der Regel samstags (Beginn 20 Uhr) und sonntags (Beginn 17 Uhr). Karten sind erhältlich für Sonntag, 10. November, Samstag, 16. und Sonntag, 17. 11., die Samstage 23. und 30.11., Sonntag, 1.12.

Weitere Aufführungen der ersten Staffel sind am Samstag, 4.1. und Sonntag, 5.1., Samstag, 11.1., Sonntag, 12.1., Samstag, 18.1. und Sonntag,19.1., Samstag 25.1. und Sonntag 26.1., sowie am Samstag, 1. und Sonntag, 2. Februar. Bei allen Aufführungen an der Luisenstraße besteht freie Platzwahl. Einlass in den Theatersaal ist jeweils eine Stunde vor Spielbeginn. - usc

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