„Enkeltrick“ abgewandelt: Warnung vor neuer Masche

Lüdenscheid - Mit Warnungen und Ratschlägen tritt die Polizei einer neuen Masche von Straftätern entgegen, die den altbekannten „Enkeltrick“ in abgewandelter Form anwenden, um vornehmlich ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Zunächst aus dem ostwestfälischen Kreis Höxter wurden jetzt Fälle bekannt, in denen Anrufer sich als Vertreter der Staatsanwaltschaft oder der Polizei ausgeben.

In dem Telefonat werde der Eindruck vermittelt, dass gegen den Empfänger des Anrufs eine Geldforderung durch die Staatsanwaltschaft bestehe. Sollte nicht sofort eine Bezahlung erfolgen, drohe ein Gerichtsverfahren. Und wegen der Dringlichkeit der Sache werde das Geld, meist mehrere tausend Euro, direkt von einem Boten der Behörde abgeholt. Zur Bekräftigung verbindet der Anrufer das Opfer in Einzelfällen mit einem weiteren angeblichen Staatsanwalt.

Dazu stellt die Polizei fest: Keine Behörde, auch nicht das Gericht oder die Staatsanwaltschaft, schickt Geldboten aus, um Bares abzuholen. „Seien Sie immer misstrauisch, wenn Sie jemand telefonisch um Geld bittet!“ Wenn ein verdächtiger Anruf kommt: „Auflegen und den Notruf 110 wählen!“

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