Engpässe in Werdohler Klinik: Hellersen schickt Personal

+
Symbolfoto

Lüdenscheid/Werdohl – Wegen Krankheitsfällen oder mehr Operationen kam es in der Stadtklinik Werdohl immer mal wieder zu personellen Engpässen. Das Klinikum Lüdenscheid soll helfen.

Das Klinikum Lüdenscheid und die Stadtklinik in Werdohl arbeiten künftig noch enger zusammen, teilt das Klinikum Lüdenscheid mit. „Mit der neuen standortübergreifenden OP-Planung unserer Häuser in Werdohl und Lüdenscheid können wir nicht nur eine stabile operative Versorgung für die Patienten der Stadtklinik sicherstellen, sondern auch den dort im OP-Assistenzteam tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Planungssicherheit verschaffen“, erklärt Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken. 

Stadtklinik Werdohl und Klinikum Lüdenscheid arbeiteten seit Anfang des Jahres erfolgreich zusammen. Konkret sehe das Konzept der standortübergreifenden OP-Planung vor, dass Mitarbeiter aus Lüdenscheid bei personellen Engpässen in Werdohl kurzfristig einspringen und dort das OP-Assistenzteam rund um die Uhr unterstützen.

24-Stunden-OP-Betrieb

„Da wir der Größe der Stadtklinik entsprechend ein relativ kleines OP-Assistenzteam von sieben Personen haben, konnte es in der Vergangenheit durch Krankheitsfälle oder ein erhöhtes OP-Aufkommen immer mal wieder zu Engpässen kommen“, sagt Christine Lehnert, Verwaltungs- und Pflegedienstleiterin der Stadtklinik. Mit der übergreifenden OP-Planung entspanne sich die Situation nun für alle Beteiligten. 

OP-Fachpersonal wie Anästhesieschwestern würden dabei flexibel aus dem großen Personalpool des Klinikums Lüdenscheid eingesetzt und könnten so einen 24-Stunden-OP-Betrieb in Werdohl sicherstellen. 

Mehr Planungssicherheit

"Unsere Mitarbeiter in Werdohl können durch das neue Konzept ihre Dienste nun mindestens drei Monate im Voraus planen und haben dadurch mehr Planungssicherheit", betont Angela Stroh. Sie ist seit Anfang des Jahres als Standortleitern des OP-Assistenzteams unter Leitung von Prof. Uhlig für Werdohl zuständig.

Wie Prof. Thomas Uhlig, Direktor der Klinik für Anästhesie, Operative Intensivmedizin, Schmerztherapie und Rettungswesen am Klinikum Lüdenscheid, weiter erläutert, sollen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Lüdenscheid „selbstverständlich aktiv in den Entscheidungsprozess miteinbezogen werden, ob sie in der Stadtklinik Werdohl einspringen oder nicht.“ 

Ein Modell, das gut funktioniere: „Wir haben bei unseren über 100 Mitarbeitern des OP-Assistenzteams aus dem Klinikum bisher eine große Bereitschaft und Flexibilität erlebt“, erklärte Prof. Uhlig.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare