2012: Brigitte Klein

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Lüdenscheiderin des Jahres: „Oberschnecke“ Brigitte Klein.

LÜDENSCHEID - Brigitte Klein ist Bauherrin fürs „Schneckenhaus“, Event-Managerin beim Firmenlauf, Vereinsvorsitzende der Turboschnecken – und nebenbei im Hauptberuf Chefsekretärin bei der AOK.

Sie strotzt vor Engagement, Durchhaltevermögen und Gemeinsinn. Dafür haben die LN-Leser die 61-jährige zur Lüdenscheiderin des Jahres 2012 gewählt. Die Geehrte zeigte sich am Montag „total überrascht“ und sagte: „Ich habe mit ganz anderen Namen gerechnet.“ Die LN-Reihe „Lüdenscheider des Monats“ und das aktuelle Votum der Leser – Brigitte Klein gewann die Abstimmung mit klarem Vorsprung – zeige ihr, dass ehrenamtlicher Einsatz bei Lüdenscheidern hoch im Kurs stehe. „Es lohnt sich immer, sich gemeinnützig zu engagieren.“

Auf dem zweiten Platz in der Gunst der Leser landete das Ehepaar Heidi und Manfred Heuel, die sich für die Arbeiterwohlfahrt einsetzen, Rang 3 belegen Gerhard Geisel und Dietrich Leutloff, die ein Buch über die Bedeutung aller 669 Lüdenscheider Straßennamen geschrieben haben. Zur Wahl standen außerdem (in alphabetischer Reihenfolge): Lisa Beermann, Jürgen Däumer, Willi Denecke, Hella Goldbach, Hilmar Klever, Thomas Nockemann, Frank Seltmann und Dr. Dietmar Simon. Die Lüdenscheiderin des Jahres 2012 wird vom Märkischen Zeitungsverlag mit 1000 Euro belohnt.

Ihre Schaffenskraft und ihren langen Atem wird Brigitte Klein in den nächsten Monaten bitter nötig haben. Aktuell findet mit Eröffnung der Meldelisten der offizielle Auftakt des 11. Lüdenscheider Firmenlaufs am 5. Juli statt. Und die Fertigstellung des „Schneckenhauses“ im Bräucken, neues Domizil für derzeit 2050 Mitglieder, fordert weiter vollen Einsatz.

Der Großteil des Daches des ehemaligen Fabrikkomplexes ist fertig. Jetzt muss die Fassade gereinigt werden. „Dafür brauchen wir aber tags und nachts mindestens sechs Grad plus“, sagt die „Oberschnecke“. Nach ärgerlichen Verzögerungen (wir berichteten) peilt die Vorsitzende nun den Dezember dieses Jahres als Eröffnungstermin für das „Schneckenhaus“ an.

Was sie mit den 1000 Euro anfangen wird, weiß Brigitte Klein auch schon. „Die spende ich für unser Schneckenhaus.“ Im Portal vor dem Eingang soll eine große Skulptur stehen – wetterfest und in Vereinsfarben: natürlich eine Schnecke mit großem Haus. - Olaf Moos

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