Investition in Höhe von 1,5 Millionen Euro

Enervie plant Sanierung des Familienbades

Tausende Besucher tummeln sich bei diesen Temperaturen im Familienbad Nattenberg, das noch attraktiver werden soll.

Lüdenscheid - Nach der laufenden Sommersaison wird sich das Bild der Außenanlage des Familienbads Nattenberg ändern. Die Stadtwerke, beziehungsweise der Envergieversorger Enervie, investieren 1,5 Millionen Euro, um den Kinder- und Nichtschwimmer-Bereich komplett zu sanieren. Das teilte Bäderbeauftragter Friedrich-Wilhelm Schmidt-Werthmann mit.

LN-Leser und Freibad-Besucher Andreas Nölle hat Schäden in der Familienbad-Anlage am Nattenberg, besonders im Kinderbereich, fotografiert und fragt sich, ob die Stadtwerke den Renovierungsstau bewusst auflaufen lassen, um den Bereich komplett zu schließen. Bäderbeauftragter Friedrich-Wilhelm Schmidt-Werthmann entkräftet den Verdacht: „Dort werden nach dem Sommer 1,5 Millionen Euro investiert.“

Eine gute Nachricht für Nölle, der in einem Leserbrief Risse in der Beckenwand, abplatzende Farbe, ein trocken liegendes Überlaufbecken, kaputte Düsen und eine defekte Wasserspritze moniert. Der Kleinkinderbereich im hinteren Teil des Bades sei marode und heruntergekommen. „Warum haben die Stadtwerke die Schließungszeit des Freibades nicht genutzt, um die Schäden zu reparieren und die defekten Spielgeräte wieder in Betrieb zu setzen?“, fragt sich der Lüdenscheider.

Risse in der Beckenwand gehören bald der Vergangenheit an.

„Es ist im Vorfeld der Saison alles gemacht worden, um die Verkehrssicherheit im Kinderbereich und auch im Nichtschwimmerbecken zu gewährleisten. Die ist auch garantiert“, betont Schmidt-Werthmann. Allerdings habe man angesichts der bevorstehenden kompletten Renovierung und Neugestaltung des gesamten Areals nicht in neue Pumpen oder Technik investiert, um sie dann im Herbst wieder entfernen zu müssen. „Das wäre ja paradox gewesen.“

Zum Leserbrief von Andreas Nölle

Nach der Sommersaison sollen die Pläne zur Sanierung vorgestellt werden. Die Ausschreibungen seien bereits erfolgt, Aufträge vergeben, so dass im Herbst mit den Arbeiten begonnen werden könne. Die Aufwertung des Bereichs werde umfassend sein: „Das wird ein Schmuckstück.“

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