Ende Juni Brückenbegehung am Bahnhof

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Zu früh läuft das Geländer vor dem ehemaligen Gewerkschaftsgebäude am Rathausplatz nach Ansicht der IV aus.

Lüdenscheid - Es sind nicht selten die kleinen Hindernisse, die für Menschen mit Behinderungen durchaus größere Probleme mit sich bringen können. Stolperfallen in der Stadt beschäftigen regelmäßig die Interessenvertretung (IV) für Menschen mit Behinderungen – so auch in der jüngsten Sitzung.

Eine dieser Stolperfallen ist nach Angaben der Vorsitzenden, Monika Schwanz, das Geländer vor dem ehemaligen Gewerkschaftsgebäude am Rathausplatz. Es sichert nur einen kurzen Abschnitt vor der Treppe ab und läuft nach Ansicht der IV zu früh aus. Entweder müsse man es verlängern oder für einen stärkeren Kontrast sorgen, um dort eine bessere Barrierfreiheit zu gewährleisten.

Auch rund um die Betonschale machen kleinere Kanten das Leben für Menschen mit Behinderungen schwerer. Im Rathaus müssten zudem drei Türschilder noch geändert werden, und auch die Treppe vor der „Lünsche-Apotheke“ ist im Fokus des Gremiums.

Ein weitaus größeres Unterfangen ist die Brücke vom Bahnhofsgelände hin zur Phänomenta. Ende Juni soll sie aufgestellt werden. „Wir werden dann eine Begehung vornehmen und nachsehen, ob sie unter dem Gesichtspunkt der Barrierefreiheit unseren Vorstellungen entspricht“, sagt Monika Schwanz. Denn es sei immer schwieriger, im Nachhinein eine Veränderung vorzunehmen als gleich am Anfang auf Schwachstellen hinzuweisen, die dann unter Umständen noch zu beheben seien.

In der Sitzung warfen die Mitglieder auch einen Blick zurück auf den Aktionstag Ende April im Stern-Center: „Die Resonanz war gut. Wir sind zufrieden.“

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