Elisabeth Lange gibt Vorsitz im Stadtfrauenverband auf

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Anita Stahl (l.) und Ursula Arnswald führen bis auf Weiteres die Geschäfte des Lüdenscheider Stadtfrauenverbandes, der damit weiterhin eine geschäftsfähigen Vorstand hat.

LÜDENSCHEID ▪ Für fast alle Mitglieder des Lüdenscheider Stadtfrauenverbandes gab es gestern bei der Weihnachtsfeier im Kulturhaus eine handfeste Überraschung: Elisabeth Lange gab bekannt, dass sie bereits am 28. Oktober ihr Amt als Vorsitzende, das sie seit 2006 inne hatte, niedergelegt habe.

Die Führung des Vereins liegt nun satzungsgemäß in den Händen des geschäftsführenden Vorstands – das sind die stellvertretende Vorsitzende Anita Stahl und Kassiererin Ursula Arnswald.

Die beiden kündigten an, dass bei der nächsten Mitgliederversammlung im März darüber entschieden werden soll, ob weiterhin ein Team an der Spitze des Vereins stehen soll oder eine neue Vorsitzende gewählt wird. In diesem Rahmen soll auch die offizielle Verabschiedung von Elisabeth Lange erfolgen.

Über die Gründe für ihren Rückzug wurde zunächst nichts bekannt. Die Bekanntmachung erfolgte unmittelbar vor der Pause im Programm der Weihnachtsfeier. Elisabeth Lange nutzte die Gelegenheit, denjenigen zu danken, die ihr bei ihrer Tätigkeit als Vorsitzende immer den Rücken gestärkt hätten. Außerdem zog sie Bilanz einer erfolgreichen Vorstandsarbeit. Aus einen „Reiseverein“ sei wieder ein „Verein der Gemeinschaft“ geworden. Das Angebot an Gruppen sei erweitert worden und das Sonntagscafé sowie die Kulturfahrten würden gut angenommen. Auch sei die Mitgliederzahl trotz zahlreicher altersbedingter Austritte konstant geblieben. Ihren Kritikern wünschte Elisabeth Lange, „dass sie es viel besser können als ich.“

Anita Stahl sagte, „wir als Vorstand respektieren ihre Entscheidung.“ Sie betonte, dass der Verein in gewohnter Weise weitergeführt werde. Der Vorstand sei funktions- und geschäftsfähig. ▪ gör

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