Dr. Matthias Heider besucht Firma Jungkurth

Dr. Matthias Heider besucht Firma Jungkurth: Elektrisierendes Metier

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Im Gespräch: Ewald Jungkurth (links) und seine Tochter Sabine informierten die Besucher Torsten Kahl, Stefan Latsch, Dr. Matthias Heider und Andreas Dodt (von links) über Arbeit und Wünsche des Unternehmens.

Lüdenscheid/Altena - Der Mittelstand gilt allgemein als Motor der südwestfälischen Wirtschaft. Kein Wunder daher, dass heimische Politiker regelmäßig das Augenmerk auf diese Unternehmensart lenken.

So wie jetzt Dr. Matthias Heider. Der CDU-Bundestagsabgeordnete aus Lüdenscheid war dabei bei der Altenaer Firma Jungkurth Team Energie zu Gast. Und er kam nicht allein. Beim Besuch mit dabei: Torsten Kahl, Stefan Latsch und Andreas Dodt von der CDU-Mittelstandsvereinigung. „Wir wollten mal ein Licht werfen auf einen der größten Handwerksbetrieb der Region.“ So Heider zu den Motiven der Visite.

Seitens der Christdemokraten gab es dabei spürbar Respekt für Entwicklung und Erscheinungsbild des Elektro-Unternehmens. Dessen Geschäftsführer wiederum – Ewald Jungkurth und seine Tochter Sabine – formulierten konkrete Wünsche an die Politik.

Zunächst zum Unternehmen selbst. Jungkurth verfügt über eine 80-jährige Firmengeschichte und beschäftigt aktuell rund 60 Mitarbeiter. „Zwölf davon sind Auszubildende“, wie Sabine Jungkurth weiß. So etwa angehende Anlagentechniker.

Zwar ist Jungkurth ein Altenaer Unternehmen. Gleichzeitig fühlt man sich aber auch Lüdenscheid verbunden. Auch vielen Bergstädtern sind die orangenen Jungkurth-Autos ein vertrauter Anblick. Etwa wenn es um die Einstellung und Reparatur von Ampeln geht.

Neben der Verkehrstechnik zählen die Elektrotechnik, die Sicherheitstechnik, die Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik sowie die Kommunikationstechnik zu den Kernkompetenzen von Jungkurh. Zentrales Arbeitsfeld ist der Märkische Kreis. Aufträge kommen aber auch aus anderen Regionen. So aus Hagen oder Dortmund.

Und was wünscht sich Jungkurth für die Zukunft und von der Politik? Aus jeden Fall die Schaffung der technischen Voraussetzungen für einen besseren Internet-Zugang. „Unser aktueller ist ziemlich schlecht“, so Sabine Jungkurth. Ein weiteres Jungkurth-Anliegen: der möglichst zügige Ausbau der A 45. Dazu ging es bei dem Info-Treffen um einen Umstand, der auch Heider seit langem bekannt ist. Nach wie vor nämlich gilt es als schwierig, qualifiziertes Personal aus Ballungsräumen in den Märkischen Kreis zu locken.

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