Eisenbahnfreunde machen Museen zur Spielwiese

Zwei Tage lang ist die Ausstellung in den Museen der Stadt an der Sauerfelder Straße zu sehen.

Lüdenscheid - Museumsleiter Dr. Eckhard Trox freut sich auf die geplante, zweitägige Eisenbahnausstellung an der Sauerfelder Straße. Am 9. und 10. April heißt es dort „Volldampf im Museum“.

„Das sind durchweg leidenschaftliche Idealisten. Die sind professionell organisiert. Die kommen, messen, liefern an und haben eine Truppe dabei, die aufbaut.“

Der Verein Bergische Eisenbahnfreunde war schon zweimal zu Gast in den Museen der Stadt. Die Eisenbahnfreunde gehen gern auf Tournee und zeigen ihre Anlagen. Allein schon durch die Eisenbahn auf der Empore besteht die Nähe zu solchen Veranstaltungen, ist sich der Museumsleiter sicher, auch mit Blick auf die Besucherzahlen einen Treffer zu landen. Denn nicht nur die Eisenbahnfreunde sind mit Leidenschaft dabei, sondern auch die Augen derjenigen strahlen, die sich die Dioramen und die stattlichen Züge ansehen, wenn sie ihre Runden drehen. 

An beiden Tagen wird das gläserne Foyer zur Spielwiese aller Eisenbahnfreunde. Einer der Höhepunkte unter den Zügen soll der „Langen Heinrich“ eines Vereinskollegen werden, ein Güterzug mit der stattlichen Länge von siebeneinhalb Metern. Da die gesamte Anlage in Modulen konzipiert wurde, passen sich die Eisenbahnfreunde aus dem Bergischen den Gegebenheiten an und erstellen eine auf das Museum zugeschnittene Landschaft.

Und nicht nur das: Volker Kirstein, Cheftechniker der Museen an der Sauerfelder Straße, brachte im Zusammenhang mit der Eisenbahnausstellung die heimische Firma Wilesco mit ins Spiel, die lange Jahre Dampfmaschinen in Spielzeugbereich herstellte. 

Im Umfeld der hauseigenen Dampfmaschine werden an den beiden Ausstellungstagen Dampfmaschinen-Modelle des Traditionsunternehmens Wilhelm Schröder Metallwarenfabrik, bekannt unter dem Markennamen „Wilesco“, zu sehen sein. Dampf soll dabei mittels Esbit produziert werden. Die Firma bringt eigene Maschinen mit in die Museen. „Lüdenscheid ist ja schließlich auch die Stadt des technischen Spielzeugs“, so Trox. Wie hoch der Eintritt an den beiden Ausstellungstagen sein wird, steht noch nicht fest.

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