Spot auf Erco-Einsatzgebiete

Die neueste Ausgabe des Erco-Lichtberichts (Mai 2013) liegt jetzt vor.

Lüdenscheid - Sie erhellen dunkle nordische Winter und überzeugen selbst Energiekonzerne mit Sparsamkeit und Effizienz. Sie treten unauffällig zurück hinter prachtvollen Stuckdecken und pflegen eher ein Selbstverständnis als Werkzeug denn als eigenständiges Designobjekt. Lüdenscheider Produkte von Erco sind weltweit im Einsatz.

Sie sind in der Außenanlage der Statoil Hauptverwaltung im norwegischen Stavanger, in der „duften“ Privatvilla eines Raumparfumeurs in Hamburg oder beim Wiener Stiefelkönig, wo es gleich vier „Erlebniswelten“ im Schuhgeschäft zu inszenieren galt.

Dass der Schritt ins digitale Zeitalter ein auch für das heimische Unternehmen bedeutsamer ist, davon zeugt der neueste „Lichtbericht 96“, der „voller LED-Projekte“ steckt, wie Firmenchef Tim Henrik Maack eingangs betont. Auf 33 Seiten wird ein flexibles, weltweit geschätztes und eingesetztes Produkt in seiner „natürlichen“ Umgebung gezeigt – in ebenso anspruchsvoller wie zweckmäßiger Architektur.

Für Erco zählt dabei vor allem das gestalterische Ergebnis seiner Produkte – etwas, das das Unternehmen mit einem anderen von Weltrang teile, zieht man eine Verbindung zu Leica. Den Messestand des Kameraherstellers – und hier insbesondere die schönsten und bekanntesten Bilder von Leica-Fotografen – beleuchtete Erco bei der Photokina in Köln. Die dort eingesetzten 800 Strahler werden im künftigen Leica Unternehmenssitz in Wetzlar „recycelt“, der im November fertiggestellt werden soll.

Der informative Überblick über Einsatzgebiete und Aufgaben der Erco-Produkte geht einher mit Einblicken in die Welt der zeitgenössischen Architektur, die sich vor immer neuen Herausforderungen sieht. Planer erfahren in dem Heft zudem technische Details zum Können einzelner Produktlinien. Was der Laie schließlich als angenehme Beleuchtung empfinden soll, ist tatsächlich ein ausgeklügelter technischer Prozess, der das Know-how der Lüdenscheider je nach gefordertem Effekt auf den Licht-Punkt bringt. Das soll und könnte künftig zunehmend auch in China geschehen, wo, wie Erco feststellt, „gute Zeiten für Anbieter hochwertiger Technik und Ausrüstung für Museen“ herrschen. Das war das Ergebnis einer Fachmesse in Bejing, bei der die Lüdenscheider Kontakte knüpften – und nebenbei für ihren Messestand den „Best Design Award“ der Veranstalter erhielten.

Dass der Prophet immer neuer Seh-Qualitäten aber auch im eigenen Lande etwas gilt, zeigt sich schließlich am neuen Verwaltungs- und Produktionsgebäude der Firma Turck in Halver. Hier entstehe, so heißt es im Lichtbericht „Industriekultur durch Architektur“, so anspruchsvoll wie multifunktional. Natürlich mit Produkten des Nachbarn. - sum

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