Randale im Klinikum Lüdenscheid

Todesdrohungen gegen Beamten: Mann verletzt drei Polizisten

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Der Gewalttäter zog sich selbst eine blutende Verletzung zu. 

Lüdenscheid - Ein Mann hat bei einem Einsatz in Lüdenscheid drei Polizisten verletzt. Zudem randalierte er im Krankenhaus. 

Wie die Polizei mitteilte, hatten sich Anwohner an der Kalver Höhe über einen Mann beschwert, weil er laut schreiend durch den Hausflur lief und gegen Türen hämmerte. Im ersten Versuch ermahnten die Beamten den Störenfried gegen 21.30 Uhr zur Ruhe. 

Selbige hielt jedoch nicht lange an. Um 22.30 Uhr mussten die Polizisten ein weiteres Mal anrücken. Nun randalierte er lautstark innerhalb seiner Wohnung und schrie laut aus seinem geöffneten Fenster. 

Mit der neuerlichen Störungen konfrontiert, ging der 54-Jährige mit geballten Fäusten auf die Beamten los. Gegen die nun folgende Ingewahrsamnahme sperrte sich der alkoholisierte und hochaggressive Mann mit aller Kraft. Nachdem es gelungen war ihn zu fixieren, ging die Fahrt in die Gewahrsamszelle, so die Polizei. 

In der Zwischenzeit bedrohte der Aggressor die Beamten mehrfach mit dem Tod und beleidigte sie. Im Gewahrsam wehrte er sich massiv dagegen eingesperrt zu werden und zog sich eine blutende Verletzung an der Hand zu. 

Anschließend weigerte er sich jedoch, sich helfen zu lassen. Erneut musste er überwältigt werden, um ihn schließlich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus bringen zu können. Auch dort randalierte er und musste weiter fixiert werden. 

Er wurde schließlich durch das Ordnungsamt in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Drei Polizisten wurden leicht verletzt. Der 54-Jährige wurde angezeigt wegen Beleidigung, Bedrohung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

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