Einfamilienhaus brennt nach Blitzeinschlag

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Die Einsatzkräfte kämpften rund sechs Stunden lang gegen die Flammen im Dachstuhl dieses Einfamilienhauses. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Der brennende Dachstuhl eines Einfamilienhauses „Im Steckenhahn“ forderte am Freitagmorgen ein Großaufgebot an Einsatzkräften – und zwar für rund sechs Stunden. Nach bisherigen Erkenntnissen hat vermutlich ein Blitzeinschlag das Feuer in dem freistehenden Gebäude ausgelöst. Menschen kamen bei dem Feuer zum Glück nicht zu Schaden.

Gegen 6.01 Uhr war der Notruf bei der Feuerwehr eingegangen, beim Eintreffen der Wehrleute stand der Dachstuhl des Hauses bereits komplett in Flammen und konnte aufgrund der Ausdehnung des Feuers auch nicht mehr gerettet werden, teilt Polizeisprecher Dietmar Boronowski. Durch die geringst-mögliche Verwendung von Löschmitteln sei der Rest des Gebäudes jedoch von Löschwasserschäden weitgehend verschont geblieben. Die dreiköpfige Familie, die das Haus bewohnt, sei zum Zeitpunkt des Feuers glücklicherweise nicht zu Hause gewesen.

Bis zum Mittag waren die Wehrleute der Lüdenscheider Hauptwache, des Löschzugs Stadtmitte sowie Oberrahmede vor Ort, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Währenddessen wurde die Wache am Dukatenweg von Einsatzkräften der Löschzüge Brügge und Brüninghausen besetzt. Die letzte Brandwache wurde gegen 12.30 Uhr abgezogen, im Laufe des Tages wurden jedoch weitere Kontrollen am Gebäude durchgeführt.

Über den Sachschaden konnten Polizei und Feuerwehr gestern keine Angaben machen. Ein Sachverständiger muss sich den Schaden vor Ort noch genau ansehen. ▪ Kerstin Zacharias

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