Neue Projekte im Eine-Welt-Netz Lüdenscheid

Staffelstab-Übergabe im Ratssaal: (v.l.): Matthias Wagner, Dieter Dzewas, Dr. Anwar Nabyar, Erwin Fortelka, Heide Stuchtey, Christoph Weiland und Joachim Woschée.

LÜDENSCHEID - Am Mittwoch fand die Staffelstabübergabe beim Eine-Welt-Netz-Lüdenscheid statt. In den kommenden zwei Jahren werden der CVJM für seine Weltdienstarbeit in Sierra Leone und der Verein Eschan für die Atefa-Mädchenschule im afghanischen Estalef von der Stadt beziehungsweise den Stadtwerken als Tochter der Stadt unterstützt.

Es sind die konkreten Projekte, die die Arbeit der Gruppen im Eine-Welt-Netz Lüdenscheid so anschaulich und beeindruckend und eben auch so effektiv machen. Das wurde am Mittwochnachmittag einmal mehr bei der Übergabe des Staffelstabs im Ratsaal deutlich, mit der die besondere Förderung durch die Stadt beziehungsweise die Stadtwerke als Tochter der Stadt für 24 Monate von zwei Gruppen des Netzes an zwei andere überging.

Zum 15. Mal bereits zeigte sich hier im Mikrokosmos Lüdenscheid die weltumspannende Verantwortung, die engagierte Eine-Welt-Netzwerker mit ihrem Engagement vor Ort übernehmen. „Das ist eine Bereicherung für alle“, betonte Bürgermeister Dieter Dzewas in seinem Grußwort.

Den fünfstelligen Förderbetrag für die nächsten zwei Jahre teilen sich der CVJM für seine Weltdienstarbeit in Sierra Leone und der Verein Eschan für die Atefa-Mädchenschule im afghanischen Estalef. Sie erhielten den jeweiligen Staffelstab von ihren Vorgängern – der DAHW-Aktionsgruppe Lüdenscheid (Lepra und Tuberkulosehilfe in Sierra Leone) und der Gemeinde St. Joseph und Medardus (Stipendienwerk „Samenkorn“ in Guatemala und Togo-Hilfe für Schüler), die alle im Rahmen der Übergabe kurz vorgestellt wurden.

Sprecher Matthias Wagner rief dazu auf, weiter an dem Projekt „Faire Handelsstadt“ mitzuwirken, „damit wir spätestens im nächsten Jahr zum 30. Jahrestag des Eine-Welt-Netzes das wichtige Ziel erreichen“. - my

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