Bauen und Wohnen: „Eine der besten Messen in 13 Jahren“

Ein Tröpfchen in Ehren kann keiner verwehren – Bürgermeister Dieter Dzewas, Bruno Schwarz und die Messeleitung informierten sich am Stand des Weinguts Plettenberg über die Qualität dieses edlen Tropfens.

LÜDENSCHEID - Die Messe „Bauen und Wohnen“ bleibt für Aussteller aus der Region und darüber hinaus attraktiv: Gut gefüllt präsentierte sich die Schützenhalle am Loh am Wochenende. Die Besucher folgten einem Muster, das schon in den Vorjahren zu beobachten war: Am Samstag blieb den Ausstellern viel Zeit für Einzelgespräche, am Sonntag wurde es voll.

Reichhaltig war dabei das Angebot an Komplettlösungen für Menschen mit gut gefüllten Haushaltskassen: Ein rundes halbes Dutzend von Fertighaus-Anbietern zeigte die neusten Trends in diesem Markt, in dem das Energiesparen groß geschrieben wird. Doch zu diesem Thema wurden nicht nur die Häuslebauer fündig: „Energietage“ lautete der Untertitel zur 13. Messe „Bauen und Wohnen“: Präsentiert wurden zukunftsorientierte Wärmesysteme, Ölbrennwertsysteme, Wärmepumpen, Dachs-Heizungsanlagen, die auch Strom produzieren, und vor allem Solarzellen für die Strom- und Warmwasserproduktion. Von der Krise in diesem Bereich, der durch die Kürzungen in der Solar-Förderung ausgelöst wurde, war auf der Messe nicht viel zu spüren. Dennoch lautete die klare Ansage: Wer mit seiner Solaranlage noch Geld durch die Einspeisevergütung verdienen will, sollte sich sputen.

Daneben gab es reichhaltige Informationen für alle sanierungswilligen Altbaubesitzer: Ob neue Fenster oder Türen, ob Feuchtigkeitssanierung oder der Kampf gegen den Schwamm – auch hier konnten die Besucher mit entsprechenden Sorgen viel erfahren.

Doch es gab auch jene schönen Dinge, die das Leben richtig angenehm machen: Die Firma Axotherm präsentierte Kabinen, die nach häuslicher Sauna aussahen, sich aber als „Infrarot-Tiefenkabinen“ entpuppten. Diverse Zipperlein sollen damit behandelt werden können. Das Gartenarchitektur-Büro Imöhl präsentierte diverse gartenlösungen vom „Hanggarten als Amphitheater“ über den Senkgarten bis zum „klassischen Garten mit Wassertreppe“. Für die schöne Einrichtung hatte Kümmel Antiquitäten aus Brügge einige Vorschläge. Und für die elegante Überwindung von Geschosshöhen bot die Firma Arcus aus Hückeswagen ihre anspruchsvollen Treppen an.

Hochzufrieden mit dem Publikumsinteresse zeigte sich Organisator Jürgen Bürschel: „Das war mit die beste Messe in 13 Jahren.“ Besonders freute er sich über das große Interesse an den Vorträgen zu Themen rund um das Bauen. ▪ thk

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