Schüler erhalten Einblick in die Arbeitswelt

Alexander Grams, Leiter Globale Marketing-Kommunikation der Business Unit Building Products, präsentierte den Schülerinnen und Schülern das Unternehmen Busch-Jaeger.

Lüdenscheid - Wie arbeitet ein globales Unternehmen? Wie erschließt man neue Märkte? Und wie kann man bei so einem Global Player Karriere machen? – Das sind einige von vielen Fragen, die die 16 Schülerinnen und Schüler des Bergstadt-Gymnasiums bei ihrem Besuch bei der Busch-Jaeger Elektro GmbH am Freitag auf dem Herzen hatten.

Das Unterrichtsthema des Grundkurses Sozialwissenschaft/Wirtschaft der Jahrgangsstufe Q2 lautet derzeit „Globalisierung – deutsche Unternehmen auf globalen Märkten.“ Was biete sich da besser an, so heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens im Anschluss an die Unternehmensbesichtigung, als den innovativen Marktführer im Bereich Elektroinstallationstechnik zu besuchen?

„Eine Unternehmenserkundung ist immer toll, denn dabei können die Schüler einen Praxisbezug zu den theoretischen Lehrinhalten herstellen“, sagte demnach Lehrer Michael Cegledi über den Schulunterricht der besonders interessanten Art.

Drei Stunden lang erlebten die Teenager Einblicke in die Arbeitswelt. Alexander Grams, Leiter Globale Marketing-Kommunikation der Business Unit Building Products, stellte das Unternehmen vor, das in Lüdenscheid und Aue (Bad Berleburg) rund 1000 Mitarbeiter beschäftigt. Wichtiger Fakt für die Schüler: Das zur ABB-Gruppe gehörende Unternehmen exportiert in mehr als 60 Länder. Daher, so hieß es, gelte es zu Recht als Global Player. In der Diskussionsrunde erfuhren die Pennäler auch, wie groß der Stellenwert von „Made in Germany“ im Ausland immer noch ist. Da in Deutschland das Wachstum für den Elektroinstallations-Spezialisten begrenzt ist, werden neue Märkte im Ausland erschlossen.

Während ihres Betriebsrundgangs lernten die Schüler auch etwas über die Produkte von Busch-Jaeger. Beispielsweise wie intelligentes Wohnen, im Fachjargon Smart Home genannt, aussehen kann. In diesem Bereich, so erfuhren sie, habe das Lüdenscheider Unternehmen zahlreiche innovative Lösungen in seinem Portfolio.

Doch auch ihre eigene Zukunft hatten die angehenden Abiturienten im Fokus. So fragten sie Alexander Grams zu Karrieremöglichkeiten bei Busch-Jaeger aus. Dabei ging es um mögliche Praktika oder duale Studiengänge. Und natürlich wollten die Schulabgänger in spe wissen, worauf so ein Global Player bei der Auswahl seiner Mitarbeiter besonderen Wert legt. Antwort: Teamfähigkeit, breites Wissen, Mehrsprachigkeit, Aufgeschlossenheit und Eigenverantwortung.

Fazit: Auch für Busch-Jaeger habe so ein Schülerbesuch immer einen interessanten Aspekt, hieß es. Denn das Unternehmen stehe, wie viele andere Arbeitgeber auch, vor der Herausforderung des Generationenwechsels. So müssten immer wieder neue Talente gefunden werden. Und vielleicht war ja unter den 16 Schülern schon ein neuer Arbeitnehmer für morgen oder übermorgen dabei.

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