„Ein guter Schnellschuss“

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Für seine Karikaturen ist Horst Haitzinger vielen Zeitungslesern ein Begriff. 

Lüdenscheid - Das Finale naht: Morgen ist die Ausstellung „Horst Haitzinger: Karikaturen + Malerei“ in der Städtischen Galerie zum letzten Mal geöffnet. Damit endet eine höchst erfolgreiche Präsentation von bekannten und ungewohnten Werken des beliebten Karikaturisten. Zum Abschluss lädt das Team der Lüdenscheider Museen noch einmal zu einer letzten öffentlichen Sonntagsführung durch die Ausstellung ein.

Galerieleiterin Dr. Susanne Conzen kann zum jetzigen Zeitpunkt zwar noch nicht mit endgültigen Besucherzahlen aufwarten, aber dass die Haitzinger-Ausstellung ein weiterer großer Erfolg für die Städtische Galerie und damit für die Museen der Stadt war, lässt sich schon mit ziemlicher Sicherheit sagen. Gerade die öffentlichen Führungen an den Sonn- und Feiertagen hätten viele Besucher an die Sauerfelder Straße gelockt. Von 30 bis 50, teilweise sogar 60 Teilnehmern berichtet Dr. Conzen. Deshalb seien die Führungen schließlich auch wöchentlich und nicht, wie ursprünglich geplant, 14-tägig angeboten worden. Außerdem sei die Ausstellung wegen des großen Interesses ja auch bis zu diesem Wochenende verlängert worden.

Die meisten Besucher seien besonders angetan gewesen von „dieser wunderbaren Handwerkstechnik der Ölgemälde“, erklärt Susanne Conzen. Man könne richtig in den Bilder versinken und in der altmeisterlichen Technik viele Details entdecken. Die Galerieleiterin spricht von einem regelrechten „Fantasierausch“. „So kennt man Haitzinger nicht.“ Während der flotte Strich der Karikaturen Ausdruck des aktuellen Geschehens ist, verberge sich hinter der Ölmalerei ein „längeres Statement“, sagt Susanne Conzen. Ihr Dank gilt Gerd Ellenbeck, der durch seine persönlichen Kontakte zu Haitzinger die Ausstellung ermöglichte. „Das war ein guter Schnellschuss“, sagt die Galerieleiterin.

Die letzte öffentliche Sonntagsführung zur Horst-Haitzinger-Ausstellung beginnt morgen um 15 Uhr. Die Führung kostet, inklusive Eintritt, fünf Euro. Dr. Carolin Krüger-Bahr wird den Besuchern die Höhepunkte der schwarz-weißen und farbig aquarellierten Arbeiten – nur Originale – sowie die noch relativ unbekannten Gemälde Horst Haitzingers vorstellen. Darüber hinaus können die Besucher Werke Haitzingers mit Öl auf großen Leinwänden kennenlernen. Zum ersten Mal werden alle großformatigen Bilder zusammen mit den aquarellierten Vorstudien, und somit das Gesamtwerk, öffentlich präsentiert.

Außerdem gibt es an der Info-Theke wieder die parallel zu der Ausstellung angebotene Buchpublikation über die Arbeiten von Horst Haitzinger, die kurzzeitig vergriffen war. - gör

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