Ehrenring für Dr. Walter Hueck und Bernd Schildknecht

Dr. Walter Hueck (links mit seiner Ehefrau Stephanie) und Bernd Schildknecht (rechts mit Ehefrau Beatrix) wurden am Montagabend im Rahmen einer Feierstunde durch Bürgermeister Dieter Dzewas mit dem Ehrenring der Stadt ausgezeichnet.

Lüdenscheid - „Besonderen Verdiensten für die Stadt und die Gesellschaft gebührt eine besondere Anerkennung“, sagte am Montagabend Bürgermeister Dieter Dzewas in einer Festsitzung des Rates. Für ihren Einsatz und ihre Leistungen zum Wohl der Stadt zeichnete er Dr. Walter Hueck und Bernd Schildknecht mit dem Ehrenring der Stadt aus.

Dr. Walter Hueck ist auf der einen Seite untrennbar verbunden mit der Unternehmensgeschichte der Eduard Hueck GmbH & Co KG. Mit gerade einmal 28 Jahren wurde er Mitglied der Geschäftsführung und war bis 1998 Geschäftsführer. Außerdem übernahm er zahlreiche weitere Aufgaben im Unternehmen, aber auch viele ehrenamtliche Tätigkeiten in der Wirtschaft.

Untrennbar verbunden ist Dr. Hueck allerdings auch mit der Phänomenta – zunächst als Sprecher des Freundeskreis, dann als Vorsitzender des Stiftungsrates. Mit Willensstärke und Beharrlichkeit, gepaart mit der Fähigkeit, andere mitzunehmen und für die Sache zu begeistern, habe er es möglich gemacht, dass die Phänomenta zu einem neuen Wahrzeichen für Lüdenscheid und die gesamte südwestfälische Region geworden sei, sagte Dzewas.

Dr. Walter Hueck bedankte sich für die parteiübergreifende Unterstützung der Phänomenta und appellierte launig an die Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung: „Wünschen Sie mir alles Gute und der Phänomenta schlechtes Wetter.“

Bernd Schildknecht wurde für seine jahrzehntelange Arbeit als hauptamtlicher Gewerkschaftsvertreter der IG Metall ausgezeichnet. Die zahlreichen Verhandlungen mit den Betrieben – immer im Sinne der Arbeitnehmer – könne man aber nur führen, wenn man glaubwürdig sei und das Vertrauen der Arbeitnehmerschaft besitze, betonte Dieter Dzewas. „Vertrauen und Glaubwürdigkeit aber muss man sich erarbeiten – und das hat Bernd Schildknecht in den vielen Jahren getan.“ Zahlreiche Brücken habe er in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem örtlichen Arbeigeberverband gebaut, um Arbeits- und Perspektivlosigkeit für viele Arbeitnehmer und ihre Familien zu verhindern.

Mehr als 40 Jahre war Schilknecht auch als politisch denkender und handelnder Mensch im Einsatz. 1972 trat er in die SPD ein, wurde 1982 Mitglied des Rates und später auch des Kreistages. In vielen Ausschüssen war und ist er bis heute vertreten. Daher wunderte es nicht, dass der 65-Jährige in seiner Dankesrede dazu aufrief, sich einzubringen. „Es ist kostbar, in einer Demokratie zu leben. Es hilft nichts, nur zu schimpfen, man muss auch gestalten wollen. Gerade jetzt, wo Europa an einem Scheideweg steht.“

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