Ehrennadel-Träger der Stadt verstorben

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Friedrich-Wilhelm Pamp ist verstorben.

Trauer um Friedrich-Wilhelm Pamp: Der engagierte Lüdenscheider starb nach kurzer Krankheit im Alter von 84 Jahren.

Mit einem Psalm in englischer Sprache ist die Todesanzeige von Friedrich-Wilhelm (Fred) Pamp überschrieben – Zeichen einer engen Verbundenheit über den Tod hinaus.

Auch in Lüdenscheids Partnerstadt Brighouse, seiner zweiten Heimat, wird um den am 3. Januar im Alter von 84 Jahren Verstorbenen getrauert, der sich große Verdienste um die Freundschaftspflege erworben hat. Mit der Verleihung der Ehrennadel 2008 würdigte die Stadt den Ehrenvorsitzenden der Lüdenscheid-Brighouse-Gesellschaft, der er 25 Jahre vorstand.

Doch der lebenslustige gebürtige Essener engagierte sich auf vielfältige Weise für die Stadt, die ihm 1949 mit dem Umzug der Familie zur Heimat wurde. Nach Schule und Chemiestudium wurde Pamp 1961 Laborleiter in der Industrie, wechselte später zum Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hagen.

Als Student knüpfte er Kontakte zu englischen Soldaten und schuf auf gesellige Weise die Basis für eine lebenslange Freude an der Sprache und ihrer Vermittlung, die er praxisnah betrieb – und mit Melone und in britischem Outfit Schulklassen begeisterte.

Als meinungsstarker, traditionsbewusster Mensch ging der Familienvater auch einen politischen Weg, trat 1960 in die FDP ein, war bis in die 80er-Jahre auf unterschiedlichen Positionen im Rat und im Kreistag aktiv.

Pamp war Schöffe, Presbyter, Vorsitzender der Sportfreunde 08 und gründete gemeinsam mit Jürgen Dietrich aus dem Zusammenschluss dieses Vereins mit dem RSV Höh Rot-Weiß Lüdenscheid.

Mit ihm haben die Menschen, hat die Stadt, einen universell engagierten Freund verloren, von denen es nicht mehr viele gibt.

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