„Lüdenscheid kann stolz sein“

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Klaus Crummenerl ließ den Gang der Nierhoff-Plastik Revue passieren.

Lüdenscheid - „Das Kunstwerk ist nun wieder frei sichtbar. So wird im wahrsten Sinne des Wortes ein Stück weit Kunstfreiheit deutlich.“ Mit diesen Worten übergab Kulturdezernent Wolff-Dieter Theissen die Edelstahlkörper des verstorbenen Künstlers Ansgar Nierhoff wieder der Öffentlichkeit.

Im strömenden Regen trafen sich gestern Mittag kunstinteressierte Lüdenscheider, um wenigstens einen Blick auf die frisch aufgestellte Plastik zu werfen, bevor man in die Städtische Galerie und damit ins Warme und Trockene wechselte. Im Kulturhausgarten wurden in den vergangenen drei Tagen der Standplatz gestaltet, ein Fundament errichtet und schließlich die Quader aufgerichtet.

In seinen Worten verlieh der Kulturdezernent der Hoffnung Ausdruck, dass es nicht nur bei der Wiederaufstellung dieses einen Kunstwerkes bleibt, sondern dass auch andere verborgene Kunstschätze wieder präsentiert werden können. Ganz oben auf seiner Wunschliste stände der Edelstahl-Würfel von Erich Hauser.

In der Galerie ließ Klaus Crummenerl für die Kunstfreunde, die einen maßgeblichen Anteil an der Wiederaufstellung tragen, das Leben des Künstlers Revue passieren. Crummenerl erlebte die Geschichte der Skulptur von Anfang an mit und präsentierte sich in einer launigen Rede als fachkundiger Zeitzeuge. Er erinnerte daran, dass Nierhoff seinerzeit eigentlich in die Bergstadt gekommen war, um an der künstlerischen Gestaltung des Bergstadt-Gymnasiums mitzuwirken.

1975 habe man bei gleichem Wetter, allerdings im November, die Plastik aufgestellt. Ansgar Nierhoff sei kein Provokateur gewesen: „Lüdenscheid kann stolz sein!“ - Jutta Rudewig

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