Dudas' „DienstTag“ im Streufahrzeug

Gordan Dudas (SPD MdL) absolvierte ein weiteres Tagespraktikum und infomierte sich diesmal beim Leiter der Autobahnmeisterei Jens Kaminski (links) über den Alltag und die Anforderungen.

Lüdenscheid - Pünktlich zum Abschluss des Praktikums fing’s doch noch leicht an zu schneien. Zu spät für Gordan Dudas (SPD MdL), um den harten Praxisalltag der „hoch motivierten Truppe“ von 22 Mitarbeitern in der Autobahnmeisterei an der Werdohler Landstraße mitzuerleben.

Trotzdem waren die Einblicke in den Routinebetrieb „sehr beeindruckend“, urteilte der Landespolitiker. Zu sehen, welcher Aufwand dahinter steckt – „genau das ist das Faszinierende an meinem Praktikum“, sagt er.

Zwei wesentliche Erkenntnisse nimmt er aus den Gesprächen mit Jens Kaminski, dem Leiter der Autobahnmeisterei, mit: Zum einen liegt ihm daran, „Verständnis für die Tätigkeiten unserer Räumfahrzeug-Fahrer zu entwickeln“, zum anderen wirbt er verstärkt für den ausgesprochen vielseitigen Beruf.

Es sei mitunter abenteuerlich, wie gedrängelt, gedroht und riskant gefahren, zugleich aber sofort gemeckert werde. „Das Anspruchsdenken kann nicht erfüllt werden“, weiß auch Jens Kaminski. Trotz akribischer Planung, Einbeziehung von Wetterberichten, neuester Technik und Rundum-Bereitschaft könne man nun einmal nicht überall gleichzeitig streuen. Ein Streckennetz von rund 150 Kilometern decke man von Lüdenscheid aus ab; einen Teil davon durfte der prominente Praktikant am Freitag, dem „DienstTag“, mit abfahren. Dabei lernte er auch die Folgen der zeitweisen – politisch verordneten – Personalengpässe kennen. „Autobahnmeisterei hat etwas mit unserer Sicherheit zu tun, nicht nur im Winter“, nimmt er mit nach Düsseldorf.

Einen Männertraum durfte er sich nebenbei auch erfüllen: per Radlader Streusalz auf einen Laster zu laden. Dudas strahlt: „Ich hab’ nichts kaputt gemacht!“ -  sum

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