DRK zieht an die Nottebohmstraße

Große Corona-Teststation im MK an neuem Ort

DRK Stadtverband Nottebohmstraße Teststation Dennis Kürschner
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Dennis Kürschner mit den Tests: In der großen Halle haben die Ersthelfer jetzt jede Menge Platz.

Bis zu 300 Menschen können ab sofort an der Nottebohmstraße 5 getestet werden. Das DRK Lüdenscheid eröffnete hier eine Teststation.

Lüdenscheid – „Seit Montag testen wir hier von acht bis acht“, sagt Nadine Lemcke mit Blick in die ehemalige Montagehalle der Firma Ehlen. Hierhin ist das DRK Lüdenscheid mit seiner Corona-Teststation gezogen und testet seitdem 12 Stunden täglich.

Maximal getestet werden können bis zu 300 Menschen pro Tag, Schnelltest und der kostenpflichtige PCR-Test, dessen Probe dann in ein Labor nach Iserlohn geschickt wird. Was in Brügge seit Mitte Dezember und mit jeder Woche mehr aus allen Nähten platzte, hat hier nun Luft und Raum.

Ein großzügiger Check-In-Schalter, an dem gestern Johannes Bott die Personalien der Testwilligen aufnahm, eine große Halle, Lagerräume, Personalräume. „Das ging nicht mehr“, erkärt Nadine Lemcke, „die Lager waren ja alle kreuz und quer in der Stadt verstreut. Das war viel Fahrerei.“ Von knappen 80 Quadratmetern in Brügge konnte die Teststation auf 1300 Quadratmeter ausgeweitet werden, Parkplätze inklusive.

Johannes Bott am Check-in-Schalter der neu eingerichteten Teststation.

Gerade im Moment sei der Andrang derer, die ein negatives Testergebnis vorweisen müssen, um zu verreisen, groß. Aber es kämen bedingt durch die Lockerungen durchaus auch viele Leute, die einfach mal wieder einkaufen gehen wollen. Oder in den Zoo. Und dann sind da noch die „Stammgäste“: „Wir haben eine Familie, die kommt regelmäßig einmal in der Woche um sich testen zu lassen.“

„Positive“ sind selten geworden

„Positive“ sind selten geworden. Aktuell, so Nadine Lemcke, gebe es wenige bis gar keine positiven Ergebnisse. Pro Schicht arbeiten in der Teststation an der Nottebohmstraße 5 zwischen vier und sieben Mitarbeiter. Manchmal auch mehr. Für einige der ausgebildeten Tester bedeutet die Arbeit den Haupterwerb, andere sind beispielsweise Rettungssanitäter im Schichtdienst und verdienen sich nach Schichtende im Testzentrum ein paar Euros dazu. Dass man sich jetzt nicht mehr direkt in Brügge testen lasen kann, sondern ein paar Minuten fahren muss, nehmen die Menschen in Kauf.

Der Parkplatz liegt neben der Halle. „Und ein Banner kommt noch“, verspricht Nadine Lemcke, „damit man uns besser findet.“

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